Mit Herzblut und Leidenschaft

Dienstjubiläen von Lehrkräften und Verwaltungsangestellten wurden jetzt am Staatlichen Schulamt gefeiert. Im Bild Jubilare (von links) mit Irene Wager, Anita Grünbauer, Heidi Hegen-Radtke, Susanne Zrenner, Gabriele Schraml, Peter Wolf, Elisabeth Schabl, Gottfried Hofmann, Anna Roßmann sowie Personalratsvorsitzenden Wilhelm Trisl, Schulamtsdirektor Wolfgang Krauß und Landratsvertreter Günter Kopp. Bild: jr
Lokales
Tirschenreuth
07.12.2014
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Die Welt heilen, nein, das können Lehrer nicht. Und auch das Elternhaus können sie nicht ersetzen. Aber sie legen täglich den Grundstein für die Zukunft der Kinder.

Mit einer Feierstunde im kleinen Sitzungssaal ehrte das Schulamt Lehrkräfte und Verwaltungsangestellte für 35- und 40-jährige Dienstjubiläen. Leitender Schulamtsdirektor Wolfgang Krauß bescheinigte allen eine großartige Leistung. Musikalisch wurde die Feierstunde vom "Neualbenreuther Zwio" bereichert. Dahinter verbergen sich Rektorin und Schulleiterin Monika Kunz sowie Franz Danhauser.

Schulamtsdirektor Wolfgang Krauß dankte mit zum Teil nachdenklichen Worten den Jubilaren für ihren Dienst an den Kindern. Trotz des immensen Einsatzes könnten die Lehrkräfte aber das Elternhaus nicht ersetzen. "Die Welt heilen können wir nicht. Unsere Lehrerinnen und Lehrer leisten großartige Arbeit." Auch für Lehrer gelte: "Die Menschenwürde ist unantastbar." Es werde immer schwieriger, den schulischen Alltag zu meistern.

Landratsvertreter Günter Kopp dankte den Jubilaren. "Sie haben mit Leidenschaft, Ehrgeiz und Pflichterfüllung großartige Arbeit geleistet." Vielen Schülern werde erst lange nach der Schulzeit bewusst, was ihre Lehrer damals für sie getan hätten. Kopp betonte, dass heute bereits in der Schulzeit die Grundlagen für das spätere Leben und die Qualifikationen gelegt werden.

Der Anspruch an die Lehrer sei heute sehr groß. "Sie tragen eine große Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder." Den Jubilaren bescheinigte Kopp: "Sie haben ihren Beruf als Berufung verstanden. Mit Herzblut und viel Leidenschaft sind sie in ihrem Beruf aufgegangen."

Personalratsvorsitzender Wilhelm Trisl erinnerte an die immer wiederkehrenden Veränderungen. "Die Schule von heute ist nicht mehr die Schule von früher. Leider hat sie sich nicht nur positiv verändert." Die Jubilare hätten viele Höhen und Tiefen in ihrem Arbeitsleben gemeistert, wünschte er Zufriedenheit und auch einen gewissen Stolz.
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