Mit neuen Lehrgängen will Rotes Kreuz mehrt Ersthelfer motivieren
Hemmschwelle senken

Lokales
Tirschenreuth
21.03.2015
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Inhaltlich gestrafft und praxisnäher werden die Erste-Hilfe-Lehrgänge ab April. So sind einheitlich neun Unterrichtsstunden geplant. "Sie werden mehr Praxistraining und weniger Theorie bieten", sagt BRK-Ausbildungsleiter Richard Wagner.

Das macht sich auch bei den Ersthelfer in den Betrieben bemerkbar. Die müssen ihre Mitarbeiter zum Beispiel nur noch einen Tag statt bisher zwei Tage dafür freistellen. Mit der Straffung und der Orientierung auf Praxisnähe soll die Hemmschwelle für den Besuch einer Erste-Hilfe-Ausbildung gesenkt werden - eine Voraussetzungen dafür, dass Erste Hilfe von jedem einzelnen öfter trainiert wird. Außerdem nähere sich Deutschland damit den europäischen Standards für die Erste-Hilfe-Ausbildung an.

Der bisherige Kurs "Lebensrettende Sofortmaßnahmen" mit acht Unterrichtseinheiten soll ebenfalls ersetzt werden. Angehende Kraftfahrer der Führerscheinklassen A und B müssen dann neun Unterrichtsstunden aufwenden. Für die Führerscheinklassen C und D sowie Übungsleiter wird weiterhin der noch geforderte Lehrgang mit 16 Unterrichtseinheiten angeboten.

Eine Übersicht aller Erste-Hilfe-Lehrgangsangebote im Landkreis Tirschenreuth ist unter www.brk-tirschenreuth.de oder Telefon 09631/2222 zu finden. Gern bietet der BRK-Kreisverband Tirschenreuth auch individuelle Lehrgänge für Ihren Betrieb oder Verein an.
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