Mit viel Liebe und Fürsorge

Für die Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen gab es jeweils eine Rose, für die Kinderkrippen-Leiterin Anne Eckert einen Blumenstrauß von Bürgermeister Franz Stahl (rechts). Links Kinderhaus-Leiterin Silvia Markowski. Bild: kro
Lokales
Tirschenreuth
05.11.2015
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Mit der Kinderkrippe im Kinderhaus "Kunterbunt" war die Stadt vor zehn Jahren im Kreis Vorreiter. Mit viel Einsatz hat das Personal diesen Vorstoß zu einem Erfolg werden lassen.

Großes Lob zollte Bürgermeister Franz Stahl der Kinderkrippen-Leiterin Anne Eckert, die vor zehn Jahren trotz anfänglicher Bedenken die Leitung dieser neu ins Leben gerufenen Kinderkrippe übernahm - und sich also absoluter Glücksfall erwies. Denn die Leiterin zeichne sich durch ihr tolles Engagement aus, das weit über das Normale hinaus geht, bescheinigte der Bürgermeister.

Mutiger Schritt

In diesem Zusammenhang lobte Stahl aber auch das gesamte Personal, das eine hervorragende pädagogische Arbeit leiste. Am Samstag wurde bei einer kleinen Feierstunde im städtischen Kinderhaus Kunterbunt der 10. Geburtstag der Kinderkrippe gefeiert. Stahl verwies in seiner Rede darauf, dass Tirschenreuth die erste Kommune im Landkreis war, die eine Kinderkrippe installiert habe. Tirschenreuth sei kinderfreundlich und passe sich den Bedürfnissen der jungen Familien an, deshalb habe man sich zu diesem Schritt entschlossen.

Die Stadt werde auch weiterhin alles versuchen, den jungen Familien Hilfestellungen zu geben. Dazu gehöre auch die medizinische Versorgung und die Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche. Tirschenreuth sei auf diesem Gebiet mit drei Kindergärten gut aufgestellt, auch im schulischen Bereich könne man einiges bieten. Mit dem dezentralen Lernstandort der OTH Regensburg komme ein weiteres Standbein hinzu. Die Stadt unternehme aber noch mehr: Stahl verwies unter anderem auf die diversen Freizeiteinrichtungen, die Baulandpolitik oder an das "Begrüßungsgeschenk" für Neugeborene.

Mit der Entscheidung für die Kinderkrippe habe die Stadt Begeisterung bei jungen Familien mit Kindern hervorgerufen, dennoch ein Kinderboom sei jedoch nicht feststellbar. Mit der Einrichtung eines zusätzlichen Betreuungsangebotes, einer Kinderkrippe, habe die Stadt Mut gezeigt, heute gebe es mit dem "Spatzennest", dem "Mäusenest" und dem "Igelnest" bereits drei Kinderkrippen im Kinderhaus Kunterbunt. Mittlerweile seien schon 200 Kinder in diesen Kinderkrippen betreut worden.

Viel Unterstützung

Anne Eckert erinnerte an die ersten, etwas holprigen Tage der Kinderkrippe. "Doch wir haben es irgendwie geschafft, und den Weg gefunden". Großes Lob zollte sie dem Träger und der Stadtverwaltung für die Unterstützung und das Vertrauen. "Bei Anschaffungen stoßen wir immer auf offene Ohren". Nach der Grundsanierung des Kinderhauses habe man nun außergewöhnliche Möglichkeiten, "wir sind hier sehr zufrieden". Zudem herrsche im Haus eine sehr gute Arbeitsatmosphäre. Der Auftrag in der Kinderkrippe sei, die Kinder auf das Leben vorzubereiten.

Große Pionierarbeit

Auch Kinderhaus-Leiterin Silvia Markowski bestätigte die Entscheidung, eine Kinderkrippe einzurichten, "auch wenn wir der Zeit etwas voraus waren". Es sei eine große Pionierarbeit gewesen. Ihr Dank galt Anne Eckert, die mit viel Liebe und Fürsorge diese Aufgabe gemeistert habe. Dass es mittlerweile schon drei Kinderkrippen im Kunterbunt gebe, spreche für die gute Arbeit, die hier geleistet werde.

Abschließend überreichte Bürgermeister Franz Stahl an Anne Eckert einen großen Blumenstrauß, sowie an alle weiteren Mitarbeiterinnen jeweils eine Rose. Eine Flasche guten Wein erhielt Josef Trißl von Anne Eckert. Trißl sei der gute alte Geist gewesen, der zudem an diesem Samstag seinen letzten Arbeitstag hatte. Umrahmt wurde die Feierstunde mit eine Gesangs- und Tanzeinlage von ehemaligen Kinderkrippen-Kindern.
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