Musiker aus ganz Europa

Freiberufliche Solisten und Kammermusiker vornehmlich aus Österreich, aber auch besonders engagierte Musiker aus bedeutenden Orchestern in Deutschland, Ungarn und der Slowakei formen die "Donau Philharmonie Wien", die am 2. Januar im Kettelerhaus berühmte Filmmusik aus Oper, Operette und Hollywood spielen wird.
Lokales
Tirschenreuth
31.12.2014
1
0

"Doktor Schiwago" ober "Fluch der Karibik" haben neben beeindruckenden Bildern auch für bekannte Melodien gesorgt. Am Freitag bringt die "Donau Philharmonie Wien" beim Neujahrskonzert neben berühmten Filmmelodien noch Stücke aus Oper und Operette zu Gehör.

"Stage and Set" ist das Programm überschrieben, mit dem die Stadt Tirschenreuth am 2. Januar um 19.30 Uhr im Kettelerhaus die Konzert- und Theatersaison startet. Die Titel sind vielversprechend und reichen von "Le Nozze di Figaro" (Die Braut, die sich nicht traut) über die Arie der Geierwally bis hin zu Puccinis "Le Vili" (Die Hexen von Eastwick) und Offenbachs "Hoffmanns Erzählungen" (Das Leben istschön, Alien).

Stars Wars und Robin Hood

Zu hören sein werden unter anderem auch "Laras Lied" aus dem Film "Doktor Schiwago", Melodien aus "Star Wars" und "Der weiße Hai" sowie die Abenteuer des Robin Hood oder "Fluch der Karibik". Und bei den sicherlich reichlich verlangten Zugaben sind Songs aus "Cats" vorgesehen.

Die "Donau Philharmonie Wien" wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, vornehmlich Musik von 1860 bis 1930 im "Originalklang der Jahrhundertwende" in brillanter Dramaturgie und neuartigen Präsentationsformen darzubieten. Dank Virtuosität, Leidenschaft und Präzision in der musikalischen Umsetzung gelang es schnell, für enthusiastische Reaktionen bei Publikum und Kritik zu sorgen.

Die Mitglieder des Orchesters sind freiberufliche Solisten oder Kammermusiker vornehmlich aus Österreich, aber auch besonders engagierte Musiker aus bedeutenden Orchestern in Deutschland, Ungarn und der Slowakei. Damit stehen sowohl die Zusammensetzung wie auch der Name des Klangkörpers für die europäische Dimension, wobei der berühmte Strom das verbindende Element symbolisiert.

So ist die Donau Philharmonie Wien in Mittel- und Westeuropa nicht nur intensiv in Konzertsälen und Musiktheatern präsent, sondern besonders häufig (durch ihre CDProduktionen) auch in allen relevanten Rundfunkstationen zu hören. Manfred Müssauer ist seit 2002 Chefdirigent. Er gilt als Geheimtipp in der internationalen Musikszene, dem die Starallüren einer "Primadonna des Taktstocks" fern sind.

Erfolgreicher Klangkörper

Noch während seiner Hochschul- und Universitätsausbildung wurde er von Herbert von Karajan als musikalischer Assistent bei den Salzburger Festspielen engagiert, wo er in der Folge auch mit James Levine und Horst Stein arbeitete. Müssauer hat "sein" Orchester zu einem modernen, international erfolgreichen Klangkörper geformt.

Als Bariton mit dabei ist Steven Scheschareg, Gewinner des George London Preises der Wiener Staatsoper. Er wurde in Brooklyn, New York, als Kind österreichischer Eltern geboren und wuchs auf beiden Kontinenten auf. Schon als Kind sammelte er erste Bühnenerfahrungen in Broadway-Musicals. Weiter mit dabei ist Heidi Manser (Sopran). Sie studierte in Wien, Engagements führten sie vor allem in den deutschsprachigen Raum (Wien, Hamburg, München, Düsseldorf, Lübeck, Luzern, Zürich usw.) aber auch nach Holland, Italien bis hin nach Asien und Afrika.

Die Sopranistin sang unter anderem Partien wie Konstanze und Blondchen in "Die Entführung aus dem Serail", Susanna und Cherubino in "Die Hochzeit des Figaro", Carolina in "Die heimliche Ehe", Sofia in Rossinis "Signor Bruschino", Röschen in Dittersdorfs "Hiernoymus Knicker", Ännchen im "Freischütz" sang.

Ein paar Restkarten gibt es noch an der Abendkasse.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.