Nachfolger für bewährte Aufhörer

Schichtwechsel im Landratsamt, von links, Walter Brucker, Josef Hecht, Simone Schraml, Landrat Wolfgang Lippert, Peter Pscheidl und Wolfgang Fenzl. Bild: Grüner
Lokales
Tirschenreuth
23.06.2015
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Josef Hecht war lange Zeit eines der "Gesichter des Landratsamts". Seit 1987 repräsentiert er die Behörde als Pressesprecher und persönlicher Referent des Landrats nach außen. Er ist der letzte im Haus, der aktiv von der Gebietsreform betroffen war. Seine Karriere begann im September 1966 im damaligen Landratsamt in Kemnath.

Dort war er bis Mitte 1972, zuletzt als Kreissekretär, beschäftigt. Mit der Gebietsreform wechselte er am 1. Juli 1972 ins Landratsamt nach Tirschenreuth. Er bewährte sich im Baureferat und in den Abteilungen Gemeinde- sowie Personalverwaltung. 1987 wurde er Leiter der Haupt- und Personalverwaltung, Pressesprecher und persönlicher Referent des Landrats. Sein derzeitiger und letzter Chef, Landrat Wolfgang Lippert, würdigte Hecht als einen loyalen, menschlichen und einfühlsamen Mitarbeiter. "Ich habe ihn nie grantig erlebt", lobte Lippert. Zudem sei Hecht ein wahres Organisationstalent gewesen. "Was in seinen Händen lag, hat funktioniert."

In die großen Fußstapfen, die er hinterlässt tritt einer, der ebenfalls kein Unbekannter im Amt ist und in den vergangenen Jahren die Seniorenfachstelle leitete. Walter Brucker begann seine Karriere 1977 im Landratsamt. Er war für die Buchführung der Krankenhäuser zuständig, war im Kreisjugendamt tätig und, wie erwähnt, zuletzt Chef der Seniorenfachstelle. Sein neues Aufgabengebiet als Personalchef, Pressereferent und persönlicher Referent des Landrats beginnt am 1. Juli. Den dann leeren Stuhl des Leiters der Seniorenfachstelle besetzt am gleichen Tag Wolfgang Fenzl, der seit 2000 stellvertretender Leiter des Sozialamtes war. Begonnen hat er im Landratsamt 1996.

Mit Peter Pscheidl verlässt ein weiteres "Gesicht des Landkreises" das Amt. Der Leiter des Sachgebiets Bauunterhalt kreiseigener Gebäude und Einrichtungen ist seit 1979 beim Landkreis beschäftigt. "Freilich weiß ich", so Landrat Wolfgang Lippert, "dass jeder Mensch ersetzbar ist. Aber bei ihm bin ich mir sicher, dass es schwer werden wird."

Ingenieurin folgt nach

Was dann am meisten wohl seine junge Nachfolgerin Simone Schraml zu spüren bekommt. Die Diplomingenieurin arbeitete in diversen Architekturbüros, bevor sie am 1. Juli vergangenen Jahres ans Landratsamt wechselte.
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