Neue Nutzung stört Anwohner

Lokales
Tirschenreuth
13.10.2014
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Mit der Nutzungsänderung einer Lagerstätte in eine Werkhalle stößt der Antragsteller nicht nur bei den Anwohnern auf Skepsis. Auch die Mitglieder des Bauausschusses waren von dem Vorhaben an der Mitterteicher Straße nicht angetan.

Knackpunkt an der Nutzungsänderung ist die Lage des Objekts in einem Mischgebiet. Dort ist ein Nebeneinander von Gewerbegebiet und Wohnen zwar erlaubt, allerdings sollte der Betrieb sich nicht störend auf die Wohnsituation auswirken. Bislang war das Gebäude als Lagerhalle genutzt worden. Künftig sollten gleich drei Firmen einziehen: Eine Fertigung von Zaunanlagen aus Metall, eine Autowerkstätte zur Pflege der Betriebsfahrzeuge sowie eine Zimmerei.

Keine Lärmwerte

Was das Gremium besonders störte, war das Fehlen entsprechender Lärmwerte für die neue Nutzung. Dabei spiele es auch keine Rolle, ob Betrieb oder Wohnhäuser zuerst vorhanden waren. Der Antrag auf Nutzungsänderung könne auch mit dem Neuanfang der Firma gleichgesetzte werden, erläuterte Peter Gold (CSU). Die Gewerbebetriebe sollten in einem Mischgebiet nicht zu großen Anteil haben, merkte Dr. Alfred Scheidler (CSU) an. Und durch die neue Nutzung konnte sich Scheidler schon eine Belästigung vorstellen.

Geschlossen verweigerte das Gremium die gemeindliche Zustimmung. Was nicht das Aus für das Vorhaben bedeuten muss, denn die letztendliche Entscheidung trifft das Landratsamt. "Wir würden nur das Einvernehmen herstellen", ergänzte Bürgermeister Franz Stahl.

Teeladen zieht um

Positiver bewertete das Gremium dagegen die Umnutzung von Wohnräumen an der Regensburger Straße 51 in Gewerberäume. Ins Erdgeschoss des Anwesen soll der Teeladen umziehen. Aufgrund der Fläche müssen zwei Parkplätze nachgewiesen werden. Einer findet sich im Hofraum, einen zweiten müssen die Betreiber auf öffentlichen Flächen ablösen.
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