Neues Denken seit Gartenschau

Langjährige Mitglieder ehrte die Tirschenreuther CSU beim adventlichen Jahresabschlusses. Im Bild (vorne von links): Alois Weigl, Herbert Legath und Kurt Rother sowie (hinten von links) Geschäftsführer Michael Arbter, Dr. Alfred Scheidler, Roland Grillmeier, Peter Gold, Vorsitzender Huberth Rosner, Elisabeth Schröpf, Gerhard Legat und Bürgermeister Franz Stahl. Bild: kro
Lokales
Tirschenreuth
02.12.2015
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Bei der Bedeutung der Christsozialen für die Kreisstadt brauchen sich die Mitglieder nicht selbst loben. "Die CSU ist der Motor für Tirschenreuth", bescheinigt Mitterteichs Bürgermeister und stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Roland Grillmeier.

Der CSU-Ortsverein sei hauptverantwortlich, dass sich Tirschenreuth so attraktiv entwickelt habe, so Grillmeier. Gleichzeitig wies er nicht ohne Stolz darauf hin, dass er vor Jahren den aktuellen CSU-Vorsitzenden von Tirschenreuth, Huberth Rosner, in die Junge Union aufgenommen habe.

Treibende Kraft

Im Blickpunkt des adventlichen Jahresabschlusses im "Seenario" stand die Ehrung langjähriger Mitglieder. Huberth Rosner, der den Abend moderierte, verwies in einem kurzweiligen Vortrag, untermalt mit vielen Bildern, auf die Aktivitäten der örtlichen CSU, des Frauenbunds und der Jungen Union. Dabei stellte er klar heraus, dass die CSU nach wie vor die treibende Kraft in der Kreisstadt sei und den Menschen vielfältige Möglichkeiten zur politischen Mitarbeit und Information liefere, von Bürgergesprächen mit den Bundestagsabgeordneten bis hin zum traditionellen Preisschafkopf. Das Angebot der CSU sei in Tirschenreuth beispielgebend, so Rosner.

Der CSU-Vorsitzende ging mit einem Beispiel auch auf die Vorteile im Landkreis ein. "Im Landkreis kann ein Arbeiter noch ein Haus bauen, in München kann dies nicht einmal mehr ein Arzt", so groß seien die finanziellen Unterschiede. Bürgermeister Franz Stahl ging in seinem umfangreichen Statement auf die aktuelle Kommunalpolitik ein und gab auch einen Ausblick auf 2016. Nach seinen Worten habe in Tirschenreuth seit der Gartenschau ein neues Denken eingesetzt, die Stadt habe seitdem eine phantastische Weiterentwicklung erlebt. Ein Beispiel: Vor fünf Jahren gab es im Jahr nur maximal fünf Gästeführungen, in diesem Jahr gab es hingegen schon mehr als 150. Obwohl in den vergangenen Jahr viel investiert wurde, sei seit 2013 der Schuldenabbau massiv vorangetrieben worden. "In Tirschenreuth ist das Geld gut angelegt", blickte Stahl auf die Entwicklung in den vergangenen 15 Jahren zurück. Mit der Wählergemeinschaft Umwelt würde es den Fischhofpark und den sanierten Marktplatz nicht geben, machte Stahl einmal mehr klar.

In seinem Grußwort betonte Roland Grillmeier, dass die CSU die Partei sei, die Bayern zu dem gemacht habe, was es heute sei, ein sehr starkes Bundesland. Abschließend waren sich alle einig, dass bei den aktuellen Krisen in der Welt, insbesondere der Flüchtlingskrise, die CSU als Volkspartei den klaren Auftrag habe, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken und gemeinsam die Krisen zu meistern.

Mitgliederehrungen

Für 55 Jahre CSU-Mitgliedschaft wurde Alois Weigl, für fünf Jahrzehnte Gerhard Legat geehrt. Seit 45 Jahren ist Herbert Legat in der CSU, seit 35 Jahren Peter Gold, seit 30 Jahren Elisabeth Schröpf und seit 25 Jahren Kurt Rother, auch sie erhielten eine Urkunde und ein Buchgeschenk.
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