Niemals die Kontrolle über sich verlieren

Lokales
Tirschenreuth
20.02.2015
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Wenn die Kontrolle fehlt, dann ist von normalem Umgang keine Rede mehr. Dann regiert die Sucht die Betroffenen. Wenn dann Alkohol oder Rauschgift im Spiel ist, kann es schnell zu einer bedrohlichen Situation kommen. Damit dies nicht passiert, ist frühe Aufklärung notwendig. Polizeioberkommissar Wolfgang Trottmann kommt dazu immer wieder ins Stiftland-Gymnasium, diesmal zur Suchtprävention in die siebte Jahrgangsstufe.

Aus vielen Gründen, ob durch Angst und Unsicherheit, oder durch den Freundes- und Bekanntenkreis kann der erste Griff zu Suchtmittel erfolgen. Ein Glas Wein oder ein gutes Essen wollte der Polizeioberkommissar dabei als Genussmittel durchaus gelten lassen. Gefährlich werde der unkontrollierte Umgang und die Gewöhnung. Dabei zählte Trottmann auch Alkohol und Nikotin zu den ersten "Einstiegsdrogen". Als erste illegale Droge folge meist Marihuana. Als Folge der Sucht würden Nikotin zum 120 000 Toten, Alkohol zu 42 000 Toten und Drogen zu 1300 Toten im Jahr führen. Dabei verglich Trottmann das Suchtpotenzial von Nikotin durchaus mit Heroin.

In seinem Präventionsvortrag ging der Oberkommissar besonders auf die Cannabisprodukte Marihuana (Blätter/Blüten) und Haschisch (reines Harz) ein. Dabei wandte sich Trottmann entschieden gegen den Irrglauben, dass diese Modedrogen harmlos seien. Gerade nachdem sich der Wirkstoffgehalt des Marihuanas heute verzehnfacht hätte, sei die Gefahr der psychischen Abhängigkeit umso größer. Den jungen Leuten machte der Referent auch klar, dass jeglicher Umgang mit Drogen von der Polizei an die Führerscheinstelle gemeldet werden muss
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