Noch keine Heimat für Modell

Nach einem Platz für das Bahnhofsmodell suchen (von links) Stadtheimatpfleger Eberhard Polland, Reinhard Legat von den Eisenbahnfreunden, Stadtkämmerer August Trißl, Bürgermeister Franz Stahl sowie Christoph Eckert und Gerhard Wagner von den Eisenbahnfreunden. Bild: pg
Lokales
Tirschenreuth
29.06.2015
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Mit Volldampf zieht der "Bockl" seine schwere Last zum Bahnhof - eine Szene, die in Miniatur auf dem Modell zu sehen war. Ob es eine Fortsetzung gibt, bleibt offen. Denn noch hat sich kein Platz für den tollen Nachbau gefunden.

Auf Einladung von Bürgermeister Franz Stahl trafen sich der Stadtheimatpfleger Eberhard Polland sowie Stadtkämmerer August Trißl und die Eisenbahnfreunde Tirschenreuth, um einen geeigneten Ausstellungsort für das Stadtmodell des Tirschenreuther Bahnhofs zu besprechen.

Kein Platz im MQ

Aufgrund des großen Interesses der Bevölkerung an diesem Stück visualisierter Stadtgeschichte war klar: Gesucht ist ein Platz, der öffentlich zugänglich sein muss und der die Aussagekraft des Modells für die industrielle Entwicklung der Stadt zur Geltung bringt. Das Museum wäre hier prädestiniert, bietet aber derzeit keine ausreichenden Räumlichkeiten. "Nur eine nicht geäußerte Idee ist eine schlechte Idee", so Stahl, der dazu aufforderte, alles, was an Lösungen denkbar ist, auf den Tisch zu bringen. Reinhard Legat schlug vor, das Haus am Teich mit einer zusätzlichen Türe zu versehen und legte auch gleich eine Fotomontage des künftigen Erscheinungsbildes mit vor. Diskutiert wurden auch Lösungsansätze wie "ehemaliges Polizeigebäude", Behördenzentrum, angemietete Räumlichkeiten und vieles mehr. Eine ad-hoc Lösung wurde dabei nicht gefunden. Trotzdem versprach Stahl, bei künftigen Planungen, seien es Neu- oder Umbauten, von vorneherein einen Ausstellungsplatz in die Nutzungsstrategie mit einfließen zu lassen. "Wir finden eine Lösung", so waren sich letztendlich alle Beteiligten einig.
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