Norbert Schuller in den Ruhestand verabschiedet - 1971 als Postjungbote begonnen - Lange Jahre ...
"Ich bin stolz, ein Posterer gewesen zu sein"

Norbert Schuller wurde nach mehr als 44 Jahren Arbeit bei der Post in den Ruhestand verabschiedet. Volker Radenz überreichte dem Bundesbeamten die Urkunde. Im Bild (von links): Harald Siegert, Franz Stahl, Norbert Schuller und Volker Radenz. Bild: kro
Lokales
Tirschenreuth
20.11.2015
42
0
Am 1. September 1971 begann Norbert Schuller als Postjungbote seine Arbeit. Am vergangenen Montag wurde er nach mehr als 44 Jahren bei der Post in den Ruhestand verabschiedet. Dazu war eigens Volker Radenz, Betriebsleiter des Post-Bezirks Bayreuth, nach Tirschenreuth gekommen. Im Beisein vieler anwesender "Posterer" überreichte er dem Bundesbeamten Norbert Schuller die Versetzungsurkunde in den Ruhestand.

Radenz lobte Schuller für sein jahrzehntelanges Engagement für die Post. Schuller war mehr als 17 Jahre auch Teamleiter der Tirschenreuther Poststelle und belegte bei den postinternen Wettbewerben stets vordere Plätze. Radenz wörtlich: "Genieße die Jahre des Unruhestandes". Übrigens, Radenz und Schuller verbindet ein gemeinsames Hobby, beide haben auf sehr hohem Niveau Fußballspiele als Schiedsrichter geleitet.

Bürgermeister Franz Stahl ließ es sich nicht nehmen, bei dieser Verabschiedung dabei zu sein, "denn es ist ein bedeutender Tag, eine Institution geht in den Ruhestand". Die Post verliere mit diesem Tag eine Identifikationsfigur in Tirschenreuth. Er betonte, dass Schuller den Standort Tirschenreuth stets gestärkt habe. Der Bürgermeister freute sich aber auch, dass Norbert Schuller, der 3. Bürgermeister in der Kreisstadt ist, mehr für die Belange der Stadt Zeit habe und ihn nun öfter vertreten könne.

Sein Nachfolger als Teamleiter bei der Post in Tirschenreuth, Harald Siegert, betonte, dass Schuller der Kopf der Tirschenreuther Post gewesen sei, der stets für seine Mannschaft eingestanden sei. "Aus Kollegen wurden Freunde", betonte Siegert.

Norbert Schuller verwies darauf, dass es nicht einfach sei, aus dem Berufsleben herausgerissen zu werden, zumal, wenn man 44 Jahre bei der Post gearbeitet habe. Am 2. November 1996 sei er Teamleiter geworden, siebzehneinhalb Jahre habe er diesen Posten ausgeübt. "Ich bin stolz ein Posterer gewesen zu sein", blickte Schuller zurück. Seine Kollegen und auch seine Kundschaft werden ihm sehr fehlen. Eine besondere Ehre sei es für ihn, dass auch Bürgermeister Franz Stahl zu seiner Verabschiedung gekommen sei, "das baut mich unheimlich auf".
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.