Pfarrer Norbert Götz aus Wutschdorf Anführer der 334. Monatswallfahrt - Den Glauben weiter ...
Rosenkranz eine Schnur, an der wir Halt finden

Lokales
Tirschenreuth
19.02.2015
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Pfarrer Norbert Götz aus Wutschdorf war Anführer der 334. Wallfahrt zu Unserer Lieben Frau von Tirschenreuth. Der Geistliche ist in der Kreisstadt kein Unbekannter - er war fünf Jahre lang als Kaplan in Tirschenreuth tätig. Stadtpfarrer Georg Flierl freute sich wieder über volles Gotteshaus. Im Evangelium gab Kaplan Maximilian Roeb das Gleichnis vom Himmelreich und dem Mann wieder, der seine Talente unter den Dienern aufteilt, als er auf Reisen geht. Als er zurück kehrt, wurde jeder dafür belohnt, was er daraus gemacht hatte.

"Wer hat, dem wird gegeben", begrüßte Pfarrer Götz die Wallfahrer. "Betet täglich den Rosenkranz", dazu forderte Maria die Gläubigen in Fatima auf. Das Evangelium sei die Kurzform der Frohen Botschaft und berichte von der Zuwendung Gottes zu den Menschen, der alles für uns gibt.

Auf dem richtigen Weg

"Was hat das Rosenkranz-Geheimnis mit dem Evangelium zu tun?" Die Geschichte sei ein Vergleich mit dem Reich Gottes. "Auch wir bekommen Talente von Gott mit auf den Weg. Gott wird Rechenschaft verlangen, wenn wir vor seiner Tür stehen." Auch Maria sei eine große Aufgabe übertragen worden. Die Mutter Jesu und Königin kümmere sich um ihre Kinder, die zu ihnen kommen - wie in Fatima - um ihnen zu sagen: Kehrt um, geht auf dem richtigen Weg! Bekehrt euch zum Erlöser.

"Die Gläubigen werden immer weniger auf den Straßen", stellte Pfarrer Götz weiter fest. Es sei leichter zu sagen "Ich kenne ihn nicht". Auch die meisten Jünger verließen Jesu. "Heute ist es unsere Aufgabe, den Glauben weiter zu tragen. Gott gab uns Talente, denn auch wir sollen wie Maria mitwirken in der Gnade Gottes." Sie fordere uns auf, zu tun was wir tun können: Unsere Liebe verschenken, Opfer im Alltag bringen - es ist nicht umsonst. "Glaubt an Jesus, mit ihm sind wir nicht auf verlorenem Posten. Seinem Reich gehört die Zukunft", so der Geistliche. Der Rosenkranz sei eine Schnur, an der wir Halt finden können. Maria, die Königin, kümmere sich um uns. "Mit Maria geht es leichter, als wenn wir uns nur mit unseren eigenen Kräften abstrampeln müssen!"
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