Pflegerinnen machen sich für ausgewogenes Programm stark
Jugendzentrum fehlt im Kreis

Lokales
Tirschenreuth
30.11.2015
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"Wir werden oft mit dem Kreisjugendring verwechselt", sagte Sabine Bauer. "Wir arbeiten zwar gut zusammen, aber der Kreisjugendring ist ein freier Träger. Wir sind öffentlich."

Die kommunale Jugendpflegerin, die gemeinsam mit Theresia Kunz am Landratsamt diese gesetzlich vorgeschriebene Aufgabe übernommen hat, nannte im Jugendhilfeausschuss einige Schwerpunkte. So soll das Jahresprogramm mit Kursen und Freizeiten das Angebot anderer Stellen ergänzen. Dazu zählt beispielsweise der Jugendaustausch mit Santa Fe Springs. Ganz wichtig sei es, Jugendlichen eine Mitwirkungsmöglichkeit am Programm zu eröffnen. Zu den beliebten Kursen zählen Reiterferien ebenso wie spezielle Abenteuertage. Auch die Betreuer haben die Jugendpflegerinnen mit Weiterbildungsangeboten stets im Blick.

Bauers Kollegin Theresia Kunz machte darauf aufmerksam, dass sich die Schere zwischen Gewinnern und Verlierern auch bei der Zielgruppe bis 27 Jahren immer weiter öffne. Deshalb wolle man verstärkt darauf achten, ausreichend Plätze für benachteiligte Kinder zu reservieren. Auch seien mehr Angebote für jüngere Kinder nötig. Kunz benannte ein weiteres Stiefkind: "Es gibt im ganzen Landkreis kein Jugendzentrum mit Fachpersonal." Die sieben Jugendräume hätten es schwer: "Sie laufen mehr schlecht als recht und brauchen Unterstützung."
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