Pilgerreise der Pfarrei nach Mallorca - Zu Stadtpalästen und in Marienwallfahrtsort -Kaplan ...
Klavierkonzert im Karthäuserkloster

Lokales
Tirschenreuth
20.05.2015
7
0
Die spanische Insel Mallorca war das Ziel der sechstägigen Pilgerreise der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Tirschenreuth. Unter dem Motto "Auftanken und Entspannen auf der Insel der Stille" reisten 36 Pilger unter der Leitung von Dr. Maximilian Schön und der geistlichen Führung durch Kaplan Maximilian Roeb per Flugzeug auf die größte Baleareninsel.

Am ersten Tag stand vormittags die Hauptstadt Palma auf dem Programm. Hier beeindruckte die gotische Kathedrale, wo die Teilnehmer einem feierlichen Gottesdienst des Domkapitels beiwohnen durften. Die riesige Glasrosette mit einem Durchmesser von 12,30 Metern im Ostchor wurde im Jahr 2008 mit Hilfe der Glasfabrik Lamberts aus Waldsassen restauriert. Anschließend erkundete man die verwinkelte Altstadt mit ihren hochherrschaftlichen Stadtpalästen und den stilvollen Innenhöfen sowie die Markthalle mit exotischen Gemüse- und Obstsorten und der Abteilung für Fisch und Meeresfrüchte. Nachmittags besuchte die Gruppe das malerische Valldemossa mit dem Karthäuserkloster, wo Frédéric Chopin mit seiner Geliebten den Winter 1838/39 verbrachte. Ein kurzes Klavierkonzert erinnerte an den Komponisten.

Auf dem umfangreichen Programm stand auch der Besuch der mittelalterlichen Stadt Alcúdia, wo die Gruppe auf der gut restaurierten Stadtmauer spazierte. Im bekanntesten Marienwallfahrtsort der Insel, dem Kloster Lluc zelebrierte Kaplan Roeb eine Hl. Messe. Die landschaftlichen Höhepunkte der Insel wie die Halbinsel Formentor, das Tramuntanagebirge mit der abenteuerlichen Passstraße zur Bucht Sa Calobra und dem Torrent des Pareis, die arabischen Alfàbiagärten sowie die Klosterberge Randa und Sant Salvador, wo der Sonntagsgottesdienst gefeiert wurde, hinterließen bei den Teilnehmern einen tiefen Eindruck.

Fahrt mit dem "Roten Blitz"

Pflichtprogramm einer Mallorcareise ist die Fahrt mit dem "Roten Blitz", einem 100 Jahre alten elektrobetriebenem Nostalgiezug zwischen Sóller und Palma. Bei einer Wanderung vom schönsten Dorf Spaniens, Fornalutx, zur Hafenstadt Sóller bewunderte man die üppige Vegetation mit den Zitronen- und Orangenplantagen. Die Gruppe wurde von einem Obstbauern herzlich empfangen und durfte die Zitrusfrüchte direkt vom Baum ernten und reichlich genießen.

Für das leibliche Wohl der Reisenden war bei einer Weinprobe in Binissalem, einer Olivenölverkostung in einer Ölmühle sowie im komfortablen Standorthotel Caballero in Playa de Palma mit seinen reichhaltigen und schmackhaften Buffets bestens gesorgt. Die Nähe zum Meer nutzten viele nach den Ausflügen zum Schwimmen im angenehm warmen Wasser, zu einem Sonnenbad oder zu einem abendlichen Spaziergang auf der weitläufigen Strandpromenade.
Weitere Beiträge zu den Themen: Lea (13792)Mai 2015 (7908)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.