Psychosoziale Notfallversorgung des Roten Kreuzes möchte sich verstärken
Ersthelfer für die Seele gesucht

Gut aufgestellt und dennoch ist Verstärkung gewünscht: Die Psychosoziale Notfallversorgung um Fachdienstleiter Edwin Ulrich (Dritter von rechts) des BRK-Kreisverbandes. Bild: hfz
Lokales
Tirschenreuth
11.05.2015
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Das Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) des BRK-Kreisverbandes nimmt sich den meist unverletzten Betroffenen, Beteiligten und Angehörigen möglichst noch am Notfallort an und leistet Erste Hilfe für die Seele. Der Fachdienst um Leiter Edwin Ulrich ist gut qualifiziert und hoch motiviert, wünscht sich aber weitere Helfer. Quereinsteiger sind willkommen.

Die PSNV hat die Aufgabe, frühzeitig Auswirkungen psychischer Traumen bei Notfällen zu reduzieren und erste neue Perspektiven zu schaffen, sprich präventiv gegen eine mögliche posttraumatische Belastung zu wirken. Alarmiert werden die derzeit neun Mitglieder der PSNV durch die Integrierte Leitstelle, sobald am Einsatzort der Bedarf oder Wunsch einer entsprechenden Versorgung festgestellt wird. Dies kann ein Todesfall im häuslichen Umfeld, ebenso wie eine Großschadenslage oder ein tragischer Verkehrsunfall sein. Hierfür qualifiziert haben sich die Helfer im entsprechenden Fachlehrgang, den das BRK ebenso wie regelmäßige Fort- und Weiterbildungen bietet.

Seit 2006 besteht der Fachdienst im BRK-Kreisverband Tirschenreuth. Viele Einsätze wurden seither übernommen, oft in enger Zusammenarbeit mit den weiteren Einsatzkräften und der kirchlichen Notfallseelsorge. Das motivierte Team stellt sich gerne den Herausforderungen der vielseitigen und anspruchsvollen Einsätze. Dennoch wünschen es sich Verstärkung. Wer Interesse hat, kann sich unter Telefon 09631/2222 beim BRK-Kreisverband Tirschenreuth melden. "Mitbringen sollte man nur Zeit, Interesse und Motivation.", betont Edwin Ulrich.
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