Quote sinkt von 5,2 auf 4,2 Prozent - Gute wirtschaftliche Lage der Unternehmen verstärkt ...
Warme Frühlingsluft belebt auch den Arbeitsmarkt

Lokales
Tirschenreuth
04.05.2015
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Im April waren wieder mehr Menschen in Arbeit. Die gute Auftragslage der Unternehmen belebte den Arbeitsmarkt. Die Zahl der arbeitslosen Menschen im Agenturbezirk Tirschenreuth sank auf 1706. Das bedeutet 390 Arbeitslose weniger als im März. Die Arbeitslosenquote verringerte sich von 5,2 auf aktuell 4,2 Prozent. Ein Blick auf die zurückliegenden zwölf Monate zeigt, dass mit 326 gemeldeten Stellenangeboten ein neuer Höchststand erreicht wurde.

"Die Prognosen zum Abbau der Arbeitslosigkeit des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bewahrheiten sich bereits jetzt in der Region Tirschenreuth", berichtet Gerlinde Sollacher-Kraus, Leiterin der Agentur für Arbeit Tirschenreuth. "So sank die Zahl der arbeitslosen Menschen von 1811 im April 2014 auf nun 1706. Die gute wirtschaftliche Lage bewirkt einen deutlichen Anstieg der Personalkräftenachfrage." Sollacher-Kraus fährt fort: "Zusätzlich verzeichnen wir viele Wiedereinstellungen in Außenberufen oder in der Hotellerie." Aktuell seien bei den Vermittlungsfachkräften der Arbeitsagentur und dem Jobcenter Tirschenreuth 908 Männer und 798 Frauen gemeldet.

Spürbare Besserung

Im April hätten sich rund 800 Arbeitslose abgemeldet, 200 mehr als im März. "Dem stehen 412 Personen gegenüber, die sich neu oder wieder arbeitslos meldeten." Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt betreffe alle Gruppen. So waren 185 Jugendliche unter 25 Jahre von Arbeitslosigkeit betroffen, etwa 16 Prozent weniger als im März. Auch in der Altersklasse über 50 Jahre waren mit 656 Menschen knapp 19 Prozent weniger Arbeitslose gemeldet. Zusätzlich waren 184 Menschen mit Behinderung erwerbslos. Der Anteil der arbeitslosen Frauen lag insgesamt bei 46,8 Prozent.

Gerlinde Sollacher-Kraus betont: "Bei der Qualifizierung gewinnt die Ausbildung in Teilzeit zunehmend an Bedeutung. Teilzeitausbildung ist für erwerbslose Frauen interessant, die Kinder erziehen oder Angehörige pflegen." Immer mehr Unternehmen nutzten diese Ausbildungsform, um ihren steigenden Fachkräftebedarf zu decken. (Hintergrund)
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