Reise zum 45-jährigen Jubiläum "BRK-Fahrten" nach Korsika - Charmante Dörfer - Vierstündige ...
Beeindruckende Küste und tiefe Schluchten

Sieben herrliche Tage erlebten die Teilnehmer bei der BRK-Pfingstreise. Ziel war diesmal die Insel Korsika. Bild: hä
Lokales
Tirschenreuth
18.06.2015
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Die traditionelle BRK-Reise führte in diesem Jahr nach Korsika. Erwin Steiner hatte wieder eine siebentägige Busreise diesmal in den Süden organisiert. Über München, Innsbruck und den Brenner ging es an die Versiliaküste. Nach mehreren Stopps wurde am späten Nachmittag das Hotel in Tirrenia erreicht.

Am nächsten Tag startete die Gruppe bereits um 7 Uhr zum Hafen in Livorno zur Fährüberfahrt nach Korsika. Nach vier Stunden Schifffahrt erreichten die Urlauber Bastia und starteten dann nach bis Solenzara. Ab hier ging es weiter in die "korsischen Dolomiten" zum Col de Bavella (1243 m). Beeindruckt war die Gruppe vom bizarren Felsmassiv der Bavella-Gruppe. Deren Gipfel, die weit über 1000 m hoch in den Himmel ragen, bieten mit ihren schroffen Felsspitzen und den sich mit dem Licht ständig wechselnden Farben ein einzigartiges Naturschauspiel. An der Westküste in Propriano wurde dann ein tolles Quartier direkt am Meer bezogen.

Weiße Kreidefelsen

Am dritten Tag folgte ein Ausflug über Sartene nach Bonifacio. Die wohl eigenwilligste Stadt Korsikas thront hoch auf einem weißen Kreidefelsen über dem Meer. Eine Bootsfahrt zu den Steilküsten sowie der Besuch der gewaltigen Festungsanlage gehörten zu den erlebnisreichen Stationen des Aufenthalts in Bonifacio. Am nächsten Tag absolvierten die Besucher die "Tour der Superlative" nach Ajaccio (über 64 000 Einwohnern, Geburtsstadt Napoleon Bonapartes), über Cargese nach Porto, dem herrlich gelegenen Badeort. Dort musste der Busfahrer eine Meisterleistung vollbringen, es ging durch die tiefste Schlucht, die "Spelunca Schlucht, ein Waldgebiet mit den höchsten Lariciokiefern. Anschließend kletterte der Bus zum höchsten Straßenpass, dem Col de Vergio auf 1477 m, und durchquerte dann die Scala di Santa Regina, eine der malerischsten Schluchten Korsikas. Am vorletzten Tag auf Korsika gab es noch eine Ausflugsfahrt nach Calvi, die größte Stadt an der Nordwestküste. Sie wurde im 13. Jahrhundert um eine Festung erbaut und zählt heute zu den wichtigsten und bekanntesten Fremdenverkehrsorten der Insel. Bei der Rückfahrt durch die Dörfer konnten die Urlauber den Charme dieser Gegend kennenlernen. Am letzten Tag auf Korsika wurde noch ein Abstecher an die Westküste und den südlichen Teil vom Cap Corse nach St. Florent unternommen. Hier konnte man die auf Korsika angebauten Weine nochmals probieren. Die Rückreise wurde nach der Fährüberfahrt zunächst in Marina di Pietrasanta unterbrochen. Hier wurde das letzte Mal Quartier bezogen. Genug Seeluft eingeatmet trat die Reisegesellschaft am nächsten Tag die Heimreise über ca. 950 Kilometer an.

Volksmusik-Event

Ein großes Lob erfuhr die gute Organisation. Für diese Fahrt zum Volksmusik-Event in der Arena in Verona sind noch zwei Plätze frei.
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