Slalom und Toter Winkel

Zwei Gründungsmitglieder ehrte der MSC Tirschenreuth bei der Mitgliederversammlung. Im Bild (von links): Bürgermeister Franz Stahl, Peter Fuchs, Mathias Fuchs und Vorsitzender Alfred Haubner. Bild: kro
Lokales
Tirschenreuth
10.02.2015
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Der MSC trotzt dem demografischen Wandel, denn die Mitgliederzahl steigt. Laut Vorsitzenden Alfred Haubner hat der Motorsportclub aktuell 301 (+ 6) Mitglieder, davon sind 198 auch im ADAC.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Haubner zunächst auf die Clubabende ein, die im Schnitt von 14 bis 15 Personen besucht werden. Haubner würde sich eine bessere Beteiligung wünschen, vor allem von den Aktiven. Zu den Reformen im ADAC bemerkte Haubner, dass diese nun langsam greifen. Neue, gute Leute seien nun an der Spitze des Verbandes. Zurückkehrend zum MSC betonte Haubner einmal mehr, dass die Jugend die Zukunft des Vereins sei. Der Vorsitzende dankte allen, die sich beim MSC in der Nachwuchsarbeit engagieren. Großes Lob zollte er seinem Stellvertreter Rainer Geyer, der ihm viel Arbeit abnehme. Jedoch brauche der MSC noch weitere Trainer und Betreuer, um die Arbeit besser aufzuteilen. Er verhehlte nicht, dass das "erweiterte Führungszeugnis", das die Betreuer benötigten, doch für einige Unruhe gesorgt habe. Haubner dazu: "Vertrauen und Mut sind in der Vereinsarbeit wichtig".

Der Vorsitzende ging auch detailliert auf die schulische Arbeit des MSC ein, der an den Grund- und Mittelschulen in Bärnau, Plößberg, Windischeschenbach und Tirschenreuth Fahrradunterrichte und Verkehrserziehung anbiete. "Hallo Auto", "Toter Winkel" oder "Mobil mit Köpfchen" seien Aktionen des ADAC für die Schulen. Insgesamt, so Haubner, seien auf diesem Weg 616 Kinder geschult worden. Verkehrsreferent Martin Seitz berichtete anschließend von den verschiedenen Verkehrstagungen in Schlüsselfeld und Amberg. Er verwies ferner darauf, dass der ADAC alljährlich viel Geld für die Warnwesten, die an die Erstklässler verteilt werden, ausgebe. Jedoch würden nur ganz wenige später diese Westen auch anziehen.

Alfred Haubner ging noch auf den Motorsport und die Jugendarbeit ein. Die 18-köpfige Kart-Gruppe habe im vergangenen Jahr 71 Trainingseinheiten absolviert. Sein Dank galt dem Möbelhaus Gleißner, dessen Parkplatz genutzt werden könne. Die Automobil-Slalomspezialisten des MSC trainieren auf dem Flugplatz im tschechischen Planá und fänden dort optimale Voraussetzungen vor. Beim Wettbewerb nahmen mehr als 100 Automobilsportler teil. Bürgermeister Franz Stahl, selbst Mitglied beim MSC, lobte allen voran "Motor" Alfred Haubner, für seine erfolgreiche Arbeit. Der MSC sei mit seinen Aktivitäten, sowohl im Motorsport als auch in der Verkehrserziehung ein Aushängeschild der Stadt. Der MSC sei zudem Brückenbauer, wenn es um Planá gehe. Denn mittlerweile sei mit dem Ort eine Städtepartnerschaft geschlossen worden.

Im weiteren Verlauf der Versammlung konnte Vorsitzender Alfred Haubner mit Mathias Fuchs und Peter Fuchs noch zwei Gründungsmitglieder des MSC ehren, die beim Festabend verhindert waren.
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