So nah und doch so unbekannt: "VHS-Betriebsausflug" nach Westböhmen

So nah und doch so unbekannt: "VHS-Betriebsausflug" nach Westböhmen Nach über zehn Jahren hatte die Volkshochschule ihre Kursleiter, Dozenten, Referenten und Reiseleiter zu einer Tagesfahrt "Unbekanntes Westböhmen" eingeladen. Dieser "VHS-Betriebsausflug" unter der Leitung von Ingrid Leser sollte nicht nur dazu beitragen, die doch relativ unbekannten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, sondern diente vor allem auch dem gegenseitigen Kennenlernen. Nach der Besichtigung der Wallfahrtskirche "Zum gegeißelte
Lokales
Tirschenreuth
22.04.2015
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Nach über zehn Jahren hatte die Volkshochschule ihre Kursleiter, Dozenten, Referenten und Reiseleiter zu einer Tagesfahrt "Unbekanntes Westböhmen" eingeladen. Dieser "VHS-Betriebsausflug" unter der Leitung von Ingrid Leser sollte nicht nur dazu beitragen, die doch relativ unbekannten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, sondern diente vor allem auch dem gegenseitigen Kennenlernen. Nach der Besichtigung der Wallfahrtskirche "Zum gegeißelten Heiland" am Steinberg ging es weiter Richtung Tachau.Ein Prachtbau mit Seltenheitswert ist die ehemals fürstliche Reithalle im Ortsteil Heiligen (Svetce), nach der Spanischen Hofreitschule in Wien die zweitgrößte in Mitteleuropa. Mit der Mischung aus neugotischen und neuromanischen Formen schrieb sie damals Architekturgeschichte. Ein Besuch der Sommerkonzerte ist sehr zu empfehlen. Auf den Spuren des vergessenen Tirschenreuther Kirchenmalers Maurus Fuchs (1771-1848) bewegten sich die VHS-Leute beim Besuch des ehemaligen Franziskanerklosters in Tachau. Die Fresken in der reich ausgestatteten Klosterkirche Maria Magdalena und im Refektorium stammen von ihm. Nach einer kurzen Rundfahrt ging es weiter nach Haid (Bor) in die sehenswerte St.-Nikolaus-Kirche (Kostel sv. Mikuláse). Nach dem Mittagessen im Hotel Merico wurde das zum großen Teil wieder hergestellte Schloss besichtigt. Erwähnenswert hier der restaurierte Akanthusaltar in der Schlosskirche und das sogenannte Kristallrippengewölbe im mittelalterlichen Schwanberg-Saal. Die Wallfahrtskirche Maria Loretto befindet sich gleich gegenüber dem Schloss und wird seit der Wende wieder aufwendig restauriert. Ortspfarrer Vladimir Born ließ es sich nicht nehmen, die Führung selbst zu übernehmen. Das Nachmittagsprogramm führte noch nach Pfraumberg (Primda) zur Kaffeepause im Berghotel Kolowrat. Es blieb auch noch Zeit für einen Spaziergang zur Burgruine. Bild: Henn
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