Stahl macht aus Fonds für Menschen in Not 1000 Euro für Flüchtlingsberatung locker
Für Wandern und Zoobesuch

1000 Euro aus dem "Fonds für Menschen in Not" überreichte Bürgermeister Franz Stahl (links) an Julia Zeitler und Jürgen Kundrat. Bild: tr
Lokales
Tirschenreuth
27.11.2014
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Eine Winterwanderung zum OWV-Heim, eine Fahrt in den Zoo oder am Ferienprogramm teilnehmen. Für uns eine Selbstverständlichkeit, für Asylbewerber aus finanziellen Gründen kaum realisierbar. Für genau solche Fälle hält die Stadt einen Fonds vor, um schnell und unbürokratisch zu helfen.

Zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Reiner Meier war Bürgermeister Franz Stahl vergangene Woche im Asylbewerberheim vor Ort, um mit den Menschen über ihre Situation und Sorgen und Nöte zu sprechen. Dabei kam heraus, dass es oft gerade die kleinen Dinge im Leben sind, die unlösbar erscheinen.

Da fiel dem Rathauschef spontan der Fonds ein. Er nahm Kontakt mit dem Arbeitskreis Asyl auf und sagte eine Spende von 1000 Euro daraus zu. Den Scheck nahmen jetzt Julia Zeitler und Jürgen Kundrat von der Caritas, unter deren Dach die Flüchtlingsberatung angesiedelt ist, im Rathaus entgegen. Aktuell sind in Tirschenreuth etwa 130 Bewerber untergebracht, im Landkreis sind es rund 230. Julia Zeitler erklärte, dass sie sich mehr ehrenamtliche Helfer wünscht. Bei der Kinderbetreuung könnten die zum Beispiel mitwirken. Wer Interesse hat, kann sich direkt bei der Sozialpädagogin unter Telefon 09631/7 98 92 14 melden.

Die Zusammenarbeit mit Vereinen funktioniere bereits recht gut, sagte Jürgen Kundrat. So sind Asylbewerber beispielsweise hervorragend in den Sportvereinen FC und FSV und beim Theaterverein integriert.
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