Tempobremse in Hammstraße

Viel Betrieb herrscht vom neuen Hamm-Parkplatz zum Werksgelände. Um die Sicherheit für die Fußgänger zu erhöhen, sollen zwei "Zebrastreifen" geschaffen werden. Bild: ws
Lokales
Tirschenreuth
07.11.2015
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Auf dem Werksgelände sind die Walzen eher in gemäßigtem Tempo unterwegs, auf der Straße davor rollt der Verkehr zu schnell. Deshalb soll auf der Hammstraße ein Tempolimit her.

Für mehr Sicherheit sollen bei der Hammstraße auch zwei neue Fußgängerüberwege sorgen, entschied der Bauausschuss in seiner Sitzung am Dienstag. Nachdem gegenüber dem neuen Verwaltungsgebäude ein Parkplatz geschaffen worden ist, hat das Unternehmen hier um "Zebrastreifen" gebeten. Im Bereich der beiden Zufahrten zum Parkplatz sollen künftig zwei Überwege geschaffen werden.

Durch das Unternehmen ist auch auf den flotten Fahrzeugverkehr auf der Hammstraße hingewiesen worden. Hier soll ein Tempolimit helfen. Der Stadtrat sprach sich für eine Beschränkung bis kurz vor der Einmündung in die Bundesstraße 15 auf 30 Stundenkilometer aus. Dr. Alfred Scheidler versprach sich von den Schildern wenig. "Ich wäre ja schon froh, wenn 50 gefahren wird", stellte der CSU-Vertreter die Unwirksamkeit der Vorschriften heraus. Bürgermeister Franz Stahl setzte hier auf die neue kommunale Verkehrsüberwachung. Die Blitzer im Auftrag der Stadt sollen dann auch in der Hammstraße auf die Einhaltung des Tempolimits achten.

Abbruch Raab-Hof

Auf der Tagesordnung stand am Dienstag weiter eine Bauvoranfrage von Rainer Schels. Der will auf dem Gelände an der Bahnhofstraße den alten Raab-Hof (gegenüber TOC) abreißen. Dafür soll eine rund 40 mal 25 Meter große Stahlhalle entstehen. Die Größe entspricht in etwa dem Gebäude, in dem der Hatico-Werksverkauf untergebracht ist. Nachdem die Halle nahe der Umgehung steht, muss auch das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach zustimmen. Die Behörde hat bereits mitgeteilt, dass keine grundsätzlichen Bedenken bestehen. Und auch der Bauausschuss war mit der Bauvoranfragen einverstanden. Laut Franz Stahl gibt es auch schon Vorstellungen für die Nutzung der Halle. "Eine Einrichtung hat Interesse, die bislang in einem Gebäude an der Falkenberger Straße, das die Stadt gekauft hat, untergebracht ist", umschrieb der Bürgermeister recht umständlich den Werkhof der Diakonie. In der Halle könnte aber auch die Stadt einen Teil anmieten, für die Unterbringung von Vereinsgegenständen.
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