Trinken bis der Arzt kommt

Gegen dem Trend: 29 Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis mussten 2013 wegen einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Bild: DAK/Wigger
Lokales
Tirschenreuth
13.01.2015
0
0

Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt ein Problem. Auch wenn die Zahl der Betroffenen bundesweit zurückgeht, in der Region Tirschenreuth landeten 2013 wieder mehr jugendliche Koma-Säufer in einer Klinik.

Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit kamen 29 Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2012 um 3,6 Prozent. In den vergangenen zwölf Jahren gab es eine Steigerung von 45 Prozent.

"Bundesweit zeichnet sich beim Rauschtrinken eine erste Trendwende ab. Ich hoffe, dass wir diese positive Entwicklung auch bei uns langfristig erreichen", sagt Rainer Vorsatz, Chef der DAK-Gesundheit in Weiden. Zur Unterstützung setzt die Krankenkasse 2015 die erfolgreiche Aufklärungskampagne "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen" mit einer Kampagne in Waldsassen fort.

Bei dem bundesweiten Wettbewerb sind Schüler zwischen 12 und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 62 000 junge Künstler teil.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.