Unterstützung für Seligsprechung von Bernhard Lehner
Beten für ein Wunder

Lokales
Tirschenreuth
18.10.2014
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(wür) An jedem 24sten eines Monats treffen sich Gläubige zu einer Andacht für die Seligsprechung von Bernhard Lehner um 17 Uhr in der Krankenhauskapelle. Bis zu seinem Tod leitete Hugo Fenzl diesen Gebetskreis. Heute organisiert Alfred Haubner die Treffen in der Krankenhauskapelle.

Bernhard Lehner wurde am 4. Januar 1930 als Sohn eines Schreiners in Herrngiersdorf geboren. Die kinderreiche Familie lebte in bescheidenen Verhältnissen. Schon als Kind besuchte er täglich die heilige Messe und sein Wunsch war damals: "Ich will etwas werden, womit ich in den Himmel komm."

1941 kam Lehner in das bischöfliche Knabenseminar Obermünster in Regensburg, wollte Priester werden. Anfang Dezember 1943 erkrankte der kleine Bernhard an septischer Diphterie. Tapfer und geduldig hat er die Leiden und Schmerzen ertragen und verstarb am 24. Januar 1944.

Im Leben Bernhards ragten keine auffallenden oder gar außerordentlichen Leistungen der Heiligkeit hervor. Ihn zeichnete vielmehr eine gewissenhafte beharrliche Treue im Alltag aus. So wurde er schon zu Lebzeiten und erst Recht nach seinem Hinscheiden zum stillen Vorbild für Kinder und Jugendliche.

In der Not der Nachkriegszeit verbreitete sich sprunghaft der Ruf Bernhards als Fürbitter an Gottes Thron. Der Regensburger Bischof Dr. Michael Buchberger sah sich 1950 veranlasst, den Seligsprechungsprozess einzuleiten. 2011 beauftragte Papst Benedikt XVI. den Präfekten der Heiligsprechungskongregation, das Dekret über den heroischen Tugendgrad Bernhard Lehners zu veröffentlichen: Er kann nun als ehrwürdiger Diener Gottes bezeichnet werden.

Wenn sich nun ein nachweisbares Wunder ereignet, kann die Seligsprechung erfolgen und somit das Verfahren abgeschlossen werden. Für dieses Anliegen bittet der Gebetskreis um Unterstützung.
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