Vesperbild Teil der laufenden Passionkrippen-Ausstellung im Museumsquartier
Eine seltene Darstellung der Schmerzensmutter

Die Pietà von Rosi und Günter Kopf ist bei der Ausstellung von Passionskrippen im Museumsquartier zu sehen. Bild: fiw
Lokales
Tirschenreuth
24.03.2015
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Die etwas andere Darstellung des Vesperbildes aus dem 19. Jahrhundert: Die Schmerzensmutter Maria als Mater dolorosa in beeindruckender Weise geschnitzt und in einem barocken Schrein aufgestellt. Auf ihrem Haupt trägt sie eine Krone, die in Klosterarbeit hergestellt worden ist.

Die Umarmung Marias mit gefalteten Händen ist eine der selteneren Darstellungen, in der sich ihre Verzweiflung in besonderer Weise zeigt. Das Schwert ist das Symbol der sechsten von den sieben Schmerzen Marias, der Beweinung Christi, der Pietà.

Auf dem Grab Jesu

Auch ungewöhnlich, die Figur steht auf dem Grab, in dem Jesus bis zu seiner Auferstehung ruhen wird. Ein Andachtsbild, das zum Gebet und zur Verinnerlichung in die Schmerzen einer Mutter animieren soll, die um ihren toten Sohn trauert.

Die Pietà ist zurzeit in der Passionskrippen-Ausstellung im "MuseumsQuartier" zu sehen. Sie gehört Rosi und Günter Kopf, Tirschenreuth.
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