Viel Arbeit mit Bravour erledigt

Das Organisationsteam, das seit 20 Jahren mit der theoretischen und praktischen Arbeit rund um das Ökumenische Frauenfrühstück befasst ist, durfte sich heuer über den Familienpreis 2015, dotiert mit 1000 Euro, freuen. Bild: heb
Lokales
Tirschenreuth
14.01.2015
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Eine aktive Pfarrgemeinde braucht ein attraktives Angebot. Möglich ist das nur mit zuverlässigen ehrenamtlichen Kräften. Beim Neujahrsempfang gab es für die Unterstützung Dank und Anerkennung.

In der Kreisstadt kann ein attraktives Programm geboten werden, denn auf die ehrenamtlichen Kräfte ist stets Verlass. Der Neujahrsempfang der Katholischen Pfarrgemeinde gibt den würdigen Rahmen, die langjährigen Ehrenamtlichen auszuzeichnen.

Fleißige Frauen

So verlieh Stadtpfarrer Georg Flierl den Familienpreis 2015 an das Organisationsteam, das seit 20 Jahren das Ökumenische Frauenfrühstück ausrichtet. Viele fleißige Frauen aus den Reihen der katholischen und der evangelischen Pfarrgemeinden kümmern sich um die Organisation, Planung, den Einkauf, die Vorbereitung, die Kinderbetreuung oder das Aufräumen hinterher. Viel Arbeit, die bisher mit Bravour erledigt wurde.

Johanna Zettl und Dagmar Franz stellten die Ziele und die Arbeit des Ökumenischen Frauenfrühstücks stellvertretend für das Team vor. 1995 von Gisela Münch, Stadtpfarrer Georg Maria Witt und Pfarrer Albrecht Herzog ins Leben gerufen, entwickelte sich das Ökumenische Frauenfrühstück schnell zu einem erfolgreichen Selbstläufer. Wurde zuerst im Steigersaal des Kettelerhauses gefrühstückt, reichten bald die Plätze nicht mehr aus. Dank des großzügigen Entgegenkommens des damaligen Schulleiters Wolfgang Minssen konnte im Mehrzweckraum des Stiftland-Gymnasiums eine neue Bleibe gefunden werden. Das Stiftland-Gymnasium beherbergt die Veranstaltung noch immer.

Jetzt nach 20 Jahren und 55 Samstagsfrühstücken hat sich die Zahl der Teilnehmerinnen auf etwa 250 eingependelt. Rund 14 000 Gäste haben über die Jahre teilgenommen. Und seit kurzem gibt es auch das kombinierte Ökumenische Frauen- und Männerfrühstück. Dabei legen die Organisatoren großen Wert auf die Auswahl der Referenten. Auf Themenbereichen rund um die Familie, Kindererziehung, Partnerschaft oder dem "älter werden" liegt das große Augenmerk. Und ganz wichtig, es soll auch die christliche Botschaft weitergegeben werden. Heute nicht ganz selbstverständlich. Vor diesem Hintergrund wollten beide nicht versäumen Dank zu sagen.

Ehrenteller

An alle Beteiligten für ihren Einsatz, an deren Ehemänner für ihr Verständnis, besonders an Schulleiter Georg Hecht und an Hausmeister Thomas Koller. Weiter verlieh Stadtpfarrer Flierl den Ehrenteller der Katholischen Pfarrgemeinde an Schwester Clarena. Viele Jahre hatte sie die Betreuung der LeA-Gruppe inne, kümmerte sich um die Altenstube, arbeitet im Pfarrgemeinderat mit und war und ist bei der Anbetung immer vorne dran. Vielen Besuchern des Pfarrbüros wird sie noch in guter Erinnerung sein.

Der zweite Ehrenteller ging an Edith Schön. Sie ist seit "einer Reihe von Jahren" mit der außerschulischen Vorbereitung zu Kommunion oder Firmung beschäftigt, war im Pfarrgemeinderat tätig und ist so etwas wie eine Geheimwaffe. "Immer wenn Not an der Frau ist, kommt von ihr garantiert kein Nein", so Flierl.
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