Vorfälle in den Kommunen beim Sicherheitsgespräch
Metalldieb schleift Polizisten auf der Flucht mit

Lokales
Tirschenreuth
16.04.2015
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Polizeihauptkommissar Hermann Weiß erwähnte beim Sicherheitsgespräch der Polizeiinspektion Tirschenreuth (wir berichteten) einige besondere Vorfänlle in den Kommunen. Dabei verwies er auf Einbrüche in Bärnau und Hermannsreuth, bei denen bis heute die Täter nicht ermittelt werden konnten. In Falkenberg listete Weiß unter anderem einen Holzdiebstahl auf, bei dem eine Wildkamera den Vorgang aufzeichnete.

In Friedenfels sorgte eine problematische Familienbeziehung für Anzeigen wegen Körperverletzungen und Diebstahl. Auffällig ist der Rückgang der Straftaten in Fuchsmühl um 10 auf 16 Delikte. Von fünf Diebstählen blieben aber vier Taten ungeklärt. Ein großes Thema in Mähring bleibt die Eigentumskriminalität. Von 31 Fällen konnten nur bei acht die Täter ermittelt werden.

Als ein Polizist einen Metalldieb festnehmen wollte, flüchtete der Täter mit seinem Wagen und schleifte dabei den Beamten über eine längere Strecke mit. Glücklicherweise erlitt der Polizist nur leichte Verletzungen. In Plößberg konnten von 17 Eigentumsdelikten nur vier geklärt werden, darunter der Einbruch in den Edeka-Markt. Zwei georgische Asylbewerber waren dafür verantwortlich. Stolze 72 Prozent beträgt die Aufklärungsquote in Tirschenreuth . Ein Deutscher, der in Tschechien wohnt, hat etwa Bronzefiguren am Friedhof gestohlen, ein junger Mann war für Einbrüche in der Postfiliale verantwortlich.

Auffällig eine Masche bei Betrugsfällen. Eine Gruppe von fünf Leuten hat unter falschem Namen und Adressen Waren im Internet bestellt. Vor der Zustellung wurden dann Aufkleber an den Postkasten angebracht, um den Lieferanten zu täuschen. Schaden mehrere Tausende Euro.

Mit 40 Prozent liegt die Aufklärungsquote für den Bereich Waldershof weit unter dem Durchschnitt. Hauptgrund sind mit die 33 Diebstähle, bei denen nur zwei geklärt werden konnten.

Die beste Aufklärungsquote kann mit 79 Prozent Wiesau vorweisen. 38 der 213 Verfahren bezogen sich auf ausländerrechtliche Verstöße, bedingt durch die Aufgriffe der Bundespolizei in den Zügen.
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