Wie Senioren und Behinderte ihren Alltag meistern können, zeigt die Fachberatung in einer ...
Große Herausforderung

Fachberaterin Anita Busch (rechts) zeigte Laura Zeitler, Kreis-Behindertenbeauftragter Reinhard Schön, JU-Kreisvorsitzender Bernhard Söllner, Sachgebietsleiter Walter Brucker, Sarah Schwan, Philipp Schwan, Matthias Grundler, Kreisrat Mario Rabenbauer, MdB Albert Rupprecht und stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler (von links), wie technische Lösungen den Alltag erleichtern. Bild: hfz
Lokales
Tirschenreuth
11.11.2014
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Das Älterwerden der Gesellschaft ist eine große Herausforderungen, auch für die Kommunalpolitik im Landkreis. Vor allem die Betreuung und die Wohnsituation von Senioren stellt die Familien oft vor große Schwierigkeiten. Kreisverband der Jungen Union informierte sich in der neuen Beispielwohnung der kommunalen Beratungsstelle für senioren- und behindertengerechtes Wohnen.

Auch MdB Albert Rupprecht und stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler überzeugten sich bei dieser Gelegenheit von dem Projekt, dessen Sach- und Personalkosten dank eines zweijährigen Modellprojekts vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert werden. Als bildungs- und forschungspolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag freute es Albert Rupprecht, dass die insgesamt knapp 200 000 Euro gut investiert seien. Der Landkreis setzt damit einen Teilbereich des seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes um. JU-Kreisvorsitzender Bernhard Söllner zeigte sich beeindruckt, dass von den deutschlandweit 22 geförderten Projekten eines Tirschenreuth bekommen hat.

Neben barrierefreien Sanitäranlagen, angepassten Tür- und Fensteröffnern beleuchteten Handläufen und vielem mehr, gab es auch ein vielseitig verstellbares Bett zu bestaunen. Neben den konkreten Anschauungsobjekten in der Beispielwohnung im Rosenweg 10 (ehemalige Sparkassenfiliale) in Tirschenreuth, steht Anita Busch auch mit einem umfassenden Beratungsangebot zur Seite. Nicht nur welche technischen Hilfsmittel und Umbaumöglichkeiten es für Senioren und Menschen mit Handicap gibt, zeigt sie Interessenten auf, sondern hilft auch bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten, Fördermitteln, Antragstellung und bei der Vermittlung von fachkundigen Handwerkern.

"Ein enormer Gewinn für unseren Landkreis und ein Schritt zu mehr Sensibilität für dieses wichtige Thema", befand Kreisrat Mario Rabenbauer. Dies konnten auch der Behindertenbeauftragte des Landkreises, Reinhard Schön, und Sachgebietsleiter Walter Brucker vom Landratsamt aus ihren bisherigen Erfahrungen bestätigen. Die Beratungsstelle ist unter 09631/88-427 oder per E-Mail anita.busch@tirschenreuth.de erreichbar.
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