Windwurf von "Niklas" stellt hohes Sicherheitsrisiko dar
Jetzt hat der Käfer Futter

Lokales
Tirschenreuth
27.04.2015
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Die Aufarbeitung der entwurzelten, abgeknickten und abgebrochenen Bäume vom Orkantief "Niklas" ist momentan in vollem Gange. Die Zeit drängt, da durch die wärmeren Temperaturen auch die Schädlinge (Käfer) wie Buchdrucker und Nadelnutzholzbohrer kommen und sich im Holz einnisten und dieses entwerten.

"Gerade nach Schadereignissen wie Windwurf schnellen die Unfallzahlen nach oben", weiß Bernhard Zintl von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Deshalb sei es jetzt ratsam, einen kühlen Kopf zu behalten und ein paar Regeln zu beachten:

Zintl rät, bei der Windwurfaufarbeitung Unterstützung bei den Waldbesitzervereinigungen und Forstbetriebsgemeinschaften einzuholen. "Sie vermitteln Profis mit Motorsäge oder Spezialisten, die mit Forstmaschinen das Holz sicher aufarbeiten."

Wer das Holz selber aufarbeite, müsse unbedingt Fachkenntnisse mit Sturmschäden und Forsttechnik wie Seilwinde besitzen. "Ein zweitägiger Motorsägenkurs reicht hier nicht aus!"

Informationen über sichere Sturmholzaufarbeitung erhalten Interessenten von den Präventionsabteilungen der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Auch telefonisch unter 0871/696-280 (Landshut) oder unter 0821/4081-232 (Augsburg).

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.svlfg.de
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