Zeugnisse aus Ministerhand

Den 18 Absolventen, die die Prüfung zur Technikerin und zum Techniker geschafft haben, gratulierten Minister Helmut Brunner (Mitte) und ALE-Leiter Thomas Gollwitzer (rechts). Bilder: jr (2)
Lokales
Tirschenreuth
25.02.2015
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Alle Absolventen kommen aus der Region, der größte Teil aus dem Stiftland und dem Landkreis. Das 2013 umgesiedelte Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz ist endgültig in Tirschenreuth angekommen.

Es war ein historischer Nachmittag: 18 Dienstanfänger erhielten ihr Abschlusszeugnis von Staatsminister Helmut Brunner persönlich überreicht. Die neuen Technikerinnen und Techniker wurden erstmals am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Wiesau in einer eigenen Klasse unterrichtet. Den Festakt umrahmte Silvia Putzlocher von der Kreismusikschule.

"Auf diesen Tag haben wir lange gewartet. Dies ist heute ein erster wichtiger Schritt für den Start in die berufliche Laufbahn", freute sich Amtsleiter Thomas Gollwitzer mit den Absolventen. Die Zeugnisübergabe durch den Minister sei eine große Ehre. Zuletzt seien Dienstanfänger 1997 in der Oberpfalz unterrichtet worden. Normalerweise finde die Ausbildung zentral in Ansbach statt. Gollwitzer freute sich über die starken Leistungen seiner Dienstanfänger.

"Erfreulich ist, dass jetzt fast wieder alle Arbeitsplätze im Haus besetzt sind", sagte Gollwitzer und verwies darauf, dass alleine heuer drei interkommunale Allianzen mit einem Investitionsvolumen von 28 Millionen Euro gegründet werden: "Es geht aufwärts." Minister Helmut Brunner zitierte Benjamin Franklin, wonach eine Investition in Wissen immer noch die besten Zinsen bringe. "Und wenn ich hier so in die Runde blicke, dann sehe ich, die Investition hat sich gelohnt." Die jungen Leute hätten sich nicht nur fachlich viel angeeignet, sondern seien auch als Menschen gereift. "Das Schöne daran ist: Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz erhält 18 junge und motivierte Mitarbeiter."

Der Dienstleistungsberuf der angehenden Techniker sei eine Kombination aus Teamarbeiten im Freien und im Büro. "Sie haben einen hochqualifizierten und vor allem sicheren Arbeitsplatz", verhehlte Brunner nicht, dass nach der Behördenverlagerung viele erfahrene Fachkräfte verloren gegangen waren. "Aber jetzt gibt es einen gewissen Neuanfang." Der Minister erinnerte an seine Aussage, wonach 50 Prozent der Neueinstellungen in der Verwaltung aus dem Landkreis Tirschenreuth kommen. Dies sei ein wichtiges Signal für die Beschäftigten und die Region. Der Minister war überzeugt, dass die 18 jungen Techniker neuen Schwung in die Verwaltung bringen. Weiter betonte er, dass im September 7 weitere Dienstanfänger beginnen. Abschließender Dank galt den Ausbildern, die viel Zeit und Herzblut in die Ausbildung gesteckt haben. Erfreulich sei, dass 4 der 18 Absolventen ab dem Wintersemester 2015/2016 ein Bachelorstudium "Vermessung und Geoinformatik" beginnen, um als Vermessungsingenieure an die ALE Oberpfalz zurückzukommen.
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