Zielgerichtet zum Erfolg

Der neue Vorstand der Tirschenreuther CSU: sitzend von links Franz Häring, Michael Arbter, Doris Schön, Huberth Rosner, Dr. Alfred Scheidler und Franz Stahl; stehend von links Harald Siegert, Paulus Mehler, Peter Gold, Thomas Pilz, Vinzenz Rahn, Martin Hager, Oliver Müller und Johann Gmeiner. Bild: kro
Lokales
Tirschenreuth
23.02.2015
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Die Tirschenreuther CSU, so ihr scheidender Vorsitzender und Bürgermeister Franz Stahl, habe den "Quantensprung ins neue Jahrtausend" geschafft. "Mit einer unheimlichen Dynamik sowie einer intensiven und engagierten Arbeit." Die CSU habe sich gerne ihrer Verantwortung gestellt.

In den vergangenen zwei Jahren seien Weichen gestellt worden, blickte Franz Stahl zurück. Mit dem "Schwarzen Kanapee" sei zudem ein neues Diskussionsforum mit einer lockeren Gesprächsrunde eingeführt worden. Der mehrfache Paralympics-Sieger Gerd Schönfelder und Abgeordneter Reiner Meier zählten zu den Gästen. Die Reihe "CSU auf Tour" habe vornehmlich der Information gedient. Stahl erinnerte auch an bekannte CSU-Größen, die den Ortsverband besuchten: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Finanzminister Markus Söder und Karin Seehofer, die Frau des Ministerpräsidenten. Am 19. Oktober dieses Jahres ist Staatsministerin Ilse Aigner beim "4. Tirschenreuther Wirtschaftsdialog" zu Gast.

Der CSU-Ortsverband habe sich am Ferienprogramm der Stadt beteiligt, ebenso die Frauen-Union und die Junge Union. Herausragend im gesellschaftlichen Bereich sei der alljährliche Preisschafkopf, dessen Reinerlös jeweils für die Jugendarbeit in Vereinen gespendet werde. Insgesamt, so Franz Stahl, habe die CSU im Laufe der Jahre mehr als 25 000 Euro bereitgestellt. Resümee des Vorsitzenden: "Die CSU zeigt Flagge, nicht nur vor den Wahlen. Sie ist immer präsent." Franz Stahl ging auch auf die gute Zusammenarbeit mit Frauen-Union und Junger Union ein. Bei Landtags-, Bezirkstags-, Bundestags-, Europa- und Kommunalwahlen habe die CSU in der Kreisstadt jeweils hervorragend abgeschnitten. Die Zusammenarbeit im Stadtrat bezeichnete er als sehr konstruktiv, zielgerichtet und harmonisch. Dabei betonte er, dass es bei der CSU keinen Fraktionszwang gebe. Das Abstimmungsverhalten der anderen Fraktionen bezeichnete er als "oft fragwürdig". Bestes Beispiel sei die Wahl des dritten Bürgermeisters, als ein FWG-Mitglied gegen ein anderes FWG-Mitglied antrat. Was die Arbeit anbelangt, stellte Stahl dem neuen dritten Bürgermeister Norbert Schuller ein gutes Zeugnis aus.

Höchste Lebensqualität

Aktuell, so Stahl, habe die CSU 177 Mitglieder, "Tendenz steigend". Wichtig sei, auch künftig die politische Zielrichtung in der Kreisstadt zu bestimmen und das Tempo vorzugeben. "Wir sind die stärkste politische Kraft in unserer Stadt." Dank der zielgerichteten Arbeit habe sich Tirschenreuth zu einem regionalen Zentrum entwickelt. "Tirschenreuth, die Stadt mit der höchsten und besten Lebensqualität im Landkreis!" Das Anpacken des Strukturwandels auf Basis der Verantwortung gegenüber den nächsten Generationen trage die Handschrift der CSU. Stahl wörtlich: "Wir bauen keine Luftschlösser. Wir bauen Tirschenreuth." Die CSU habe den Mut, auch unbequeme Themen anzupacken, so Stahl weiter. "Wir stehen für eine geradlinige Politik. Wir betreiben keine Gefälligkeitspolitik."

Stellvertretender Vorsitzender Peter Gold sprach sich für einen Generationswechsel an der Parteispitze aus. Deshalb werde auch er nicht mehr für den stellvertretenden Vorsitz kandidieren. Großes Lob zollte er Franz Stahl, der in den vergangenen Jahren enorm viel bewegt habe. Gold: "Wer sät, kann ernten. Wer rechtzeitig sät, kann noch besser ernten." Die Stadt Tirschenreuth habe in den zurückliegenden Jahren, vor allem dank der CSU, die fest in der Bevölkerung verankert sei, eine fulminante Entwicklung genommen. Abschließend überreichte er ein Geschenk an Cornelia und Franz Stahl.
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