Zwiesprache mit dem Gewissen

Lokales
Tirschenreuth
19.02.2015
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Seit 31 Jahren verbringt Pfarrer Benno Gerstner aus dem Schwarzwald in der Faschingswoche einen Teil seines Urlaubs in Tirschenreuth. Genauso traditionell hält der Freund des ehemaligen Stadtpfarrers Georg Maria Witt den Aschermittwochgottesdienst für die Kindergartenkinder. Bevor er gestern den Gläubigen das Aschenkreuz auflegte, erklärte er, was es damit auf sich hat. Das machte er in einer Weise, das auch die Kinder seinen Ausführungen folgen konnten.

Mit dem Aschermittwoch beginne die 40-tägige Vorbereitung auf das Osterfest. Die Fastenzeit eigne sich ganz besonders zum nachdenken über sich selbst, und falls es notwendig erscheine, auch zur Kehrtwende. Gerade in dieser Zeit wäre es angebracht Zwiesprache mit seinem Gewissen zu halten. Das Gewissen sei so etwas wie das Navi Gottes. Es sage einem immer was zu tun sei, wenn man orientierungslos ist, wenn man eine Ausfahrt verpasst. Selbst dann habe unser Gewissen eine Alternative parat, die den richtigen Weg weise. Es bewahre uns im Leben davor, die falschen Richtungen einzuschlagen. Das Kreuz auf der Stirn, aus der Asche verbrannter Palmzweige, erinnere uns daran, dass wir aus Staub sind und zu Staub zurückkehren.
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