„Baxi“ auch für andere Landkreise interessant
Frage der Daseinsvorsorge

Mit guten Anregungen für seinen Heimatlandkreis Kelheim kehrte MdL Martin Neumeyer (Zweiter von links) heim. Roland Grillmeier, Peter Zimmert, MdL Tobias Reiß und Unternehmer Christian Maischl hatten ihn über das "Baxi" informiert. Bild: hfz
Politik
Tirschenreuth
25.08.2016
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"Professionell und originell", fasste MdL Tobias Reiß die Einrichtung des "Baxi" zusammen. Seit mittlerweile knapp drei Jahren ergänzt der Anrufbus nun schon das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis. "Ein Erfolgsmodell", wie Peter Zimmert, "Vater" des Baxi und Leiter der Abteilung für den öffentlichen Personenverkehr am Landratsamt betont.

Auf Einladung von Tobias Reiß war sein Kelheimer Landtagskollege Martin Neumeyer zu Besuch, um sich über das außergewöhnliche Angebot zu informieren. Der staunte nicht schlecht über die findigen Tirschenreuther, denn ÖPNV im ländlichen Raum sei ein "Sorgenkind". Das BAXI sei eine "hervorragende Idee", wie man mit den Problemen weiter sinkender Fahrgastzahlen umgehen kann. "Es ist eine Frage der öffentlichen Daseinsvorsorge, ob Menschen ihren Arzt, den Supermarkt oder andere Einrichtungen auch ohne eigenes Auto erreichen können", unterstrich stellvertretender Landrat Roland Grillmeier die Bedeutung.

Doch ohne Förderung wäre auch "Baxi" nicht möglich, weswegen sich Tobias Reiß für eine Fortführung der Förderung aus dem Topf für "Alternative Bedienformen" einsetzt. Aktuell werden daraus vom Freistaat rund 300 000 Euro Zuschuss gewährt.
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