Bezirksversammlung der Arbeitnehmer-Union der CSU im Kettelerhaus Tirschenreuth
Mindestlohn, Rente mit 63

Der Reiner hat sich schnell und gut in Berlin eingelebt.
Politik
Tirschenreuth
20.10.2014
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Immer wieder brandet Applaus auf. MdB Reiner Meier spricht zu "seiner" CSA-Familie. Der Bezirksvorsitzende erinnert an die vergangenen Jahre und an die erreichten Erfolge.

Bei der Bezirksversammlung der Arbeitnehmer-Union der CSU im Kettelerhaus standen neben Rechenschaftsberichten der Verantwortlichen auch Neuwahlen auf dem Programm. "Daheim zu sein ist immer etwas Besonderes", sagt CSA-Bezirksvorsitzender Reiner Meier zu Beginn der Bezirksversammlung in der Kreisstadt. Denn Tirschenreuth ist seine geographische Heimat und in der CSA hat er seine politischen Wurzeln.

Meier sprach in seinem Rechenschaftsbericht von einer Periode, die durch Wahlen gekennzeichnet gewesen sei. Dabei stellte er immer die Arbeit der CSA in den Mittelpunkt: "Die CSU ist auch durch die CSA wieder in den Tritt gekommen."

Gemeint war die Bundestagswahl. Dabei habe man nun endlich einige alte CSA-Positionen durchgesetzt. "Denken sie an die Rente mit 63, den Mindestlohn oder die Pflegereform", erinnert Meier seine Kollegen. Und auch in Zukunft wolle der Sozialpolitiker in Berlin für die Ansichten der CSA kämpfen. "Ich werde mich weiterhin mit aller Kraft gegen die kalte Progression einsetzen und mich keinesfalls entmutigen lassen", verspricht Meier, der im Bundestag auch die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden der Arbeitsgruppe der CSU/CDU-Fraktion innehat.

Keine Schulden

Neben dem fachlichen Teil seines Referats ging Reiner Meier auch auf die Arbeit seiner Kollegen in der vergangenen Amtsperiode ein. "Ich bedanke mich bei allen Verantwortlichen in den Kreisverbänden", so Meier.

Anschließend gab Schatzmeister Ottmar Hochmuth, der seinen Posten seit 1985 innehat, Auskünfte über die Finanzen der CSA. In zwei Jahren gab es ein kleines Plus, von 6160 auf 6385 Euro. Schulden wurden keine gemacht. "Die CSA steht sehr gut da", freut sich der Schatzmeister. Auch zwei Kassenprüfungen seien ohne Beanstandung über die Bühne gegangen. Außerdem referierte MdB Karl Holmeier, der kurzfristig für Staatsministerin Emilia Müller eingesprungen war, über die Herausforderungen und Probleme der Politik. Auch einige Worte zu seinem neuen Kollegen Meier hatte das Mitglied des Verkehrsausschusses übrig: "Der Reiner hat sich schnell und gut in Berlin eingelebt."

Bewährte Führungskräfte

Wichtigster Programmpunkt der Versammlung im Kettelerhaus war allerdings die Neuwahl der Vorstandschaft, auch wenn sich nicht viel Neues ergeben hat. Die Wahlkommission unter der Leitung des CSA-Ehrenvorsitzenden Edgar Schiedermeier hatte pro Wahlgang 48 Stimmzettel auszuzählen. Bezirksvorsitzender ist und bleibt Reiner Meier, der ohne Gegenkandidat aufgestellt und gewählt wurde. Auch an seinen Stellvertretern hat sich nichts geändert.

Den bisherigen Verantwortlichen wurde erneut das Vertrauen ausgesprochen. Schatzmeister Ottmar Hochmuth bleibt ebenso im Amt wie Schriftführer Uwe Friedrich. Dessen Stellvertreter allerdings stand nicht mehr zur Wahl und musste deshalb neu berufen werden. Diese Aufgabe übernimmt künftig Christian Eiban aus Furth im Wald.
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