Dr.Rudolf Ascherl kehrt zu seinem Heimatort zurück und wird neuer Chefarzt im Krankenhaus Tirschenreuth
Für spezielle Chirurgie

Mit einem Fachmann an der Spitze startet die "Klinik für spezielle Chirurgie und Endoprothetik" am Krankenhaus Tirschenreuth. Professor Dr. Rudolf Ascherl leitet diese neue Abteilung. Im Bild (von links): Regionalleiter Alois Meindl, Chefarzt Dr. Matthias Kalkum, Chefarzt Dr. Christoph Wittenberg, Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Egginger, Professor Dr. Rudolf Ascherl, Zentrumsleiterin Claudia Kost, Bürgermeister Franz Stahl, Chefarzt Kurt Weber, OP-Leiter Wolfgang Wach, Prokurist Manfred Tretter und Zentrums
Politik
Tirschenreuth
08.10.2014
1626
0

Er ist ein anerkannter und gefragter Mediziner und jetzt ein weiterer hochqualifizierter Mitarbeiter im Ärzteteam der Kliniken Nordoberpfalz AG. Als "Chefarzt für spezielle Chirurgie und Endoprothetik" im Krankenhaus in der Kreisstadt wird Professor Dr. Rudolf Ascherl wieder an seinem Heimatort tätig.

Der Professor ist in der Kreisstadt kein Unbekannter - nicht nur, weil seine familiären Wurzeln in den Ort zurückreichen. Bereits in den vergangenen Jahren wirkte der Mediziner mehrfach an anderen Standorten der Kliniken Nordoberpfalz AG, schilderte der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Egginger bei der Begrüßung in Tirschenreuth.

Chefarzt in mehreren Kliniken

Professor Dr. Rudolf Ascherl habe alle Stadien der ärztlichen Karriere durchlaufen und bereits in mehreren Kliniken als Chefarzt gearbeitet, berichtete Dr. Egginger aus dem Lebenslauf des Kollegen. Dabei würden sich die klinischen mit den wissenschaftlichen Schwerpunkten sehr gut decken. An erster Stelle nannte er die Endoprothetik. Endoprothesenwechsel oder die Revisionsendoprothetik mit Mehrfachwechsel würden hier den Bogen zum wissenschaftlichen Schwerpunkt, der Infektiologie, spannen. Zu den weiteren Hauptbereichen des Chefarztes zählte Dr. Egginger die Extremitätenchirurgie, insbesondere bei Frakturheilungsstörungen, Osteomyelitis, diabetischem Fußsyndrom und Arthrosen.

Mit Energie und Stringenz

Besonders beeindruckte den Ärztlichen Direktor an seinem neuen Kollegen die Energie und Stringenz sowie der Anspruch an die medizinische Qualität seiner Arbeit. Und natürlich freute sich Dr. Egginger, dass der gebürtige Tirschenreuther in seinem Heimatkrankenhaus den Schwerpunkt spezielle Chirurgie und Endoprothetik etablieren und aufbauen möchte. Von diesem Leistungsangebot würde nicht nur die Bevölkerung vor Ort profitieren, sondern das Krankenhaus auch überregional attraktiver werden.

Als Aufsichtsratsmitglied der Kliniken Nordoberpfalz AG freute sich Bürgermeister Franz Stahl, einen "alteingesessenen Tirschenreuther" begrüßen zu dürfen. Der neue Chefarzt verdeutliche zudem die Anstrengungen der AG, die Qualität des Standortes zu erhalten. Und gerade die medizinische Versorgung sei ein wichtiger Teil der Lebensqualität.

Erfahrungen als Pflegehelfer

Als Vertreter der Verwaltungsleitung hieß Regionalleiter Alois Meindl den neuen Chefarzt willkommen. Professor Dr. Rudolf Ascherl erinnerte sich, in Tirschenreuth seine ersten Erfahrungen als Pflegehelfer gesammelt zu haben, damals noch unter Chefarzt Dr. Ernst. Auch von Schwester Kolomana wusste Dr. Ascherl, die mit im OP war und vor jeder Operation gebetet hätte. "Was ich dort gelernt habe und was mich letztendlich in die Chirurgie gebracht hat, war dieses Krankenhaus", berichtete er von seiner Zeit in Tirschenreuth. Dabei hätte ihn besonders die Hingabe von Dr. Ernst und seinem Team begeistert.

Von Pike auf gelernt

Damals hätte er viel gelernt, den Krankenhausbetrieb von der Pike auf erfahren. "Ich profitiere heute noch von vielen Dingen, die ich erklären kann, weil ich sie von der Pike auf gelernt habe, etwa das Gipsen." Dafür sei Dr. Ascherl dem Haus sehr dankbar. "Vielleicht kann ich wieder etwas zurückgeben." Nach den Vorstellungen des Chefarztes sollte die neuen Abteilung später von selbst erfolgreich weitergeführt werden können. An qualifiziertem Personal mangle es nicht, war Dr. Ascherl zuversichtlich.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.