Eine-Welt-Laden übergibt Spende an Pater Kniffki
Krankheiten und bittere Armut

Pater Kniffki will den Menschen in der Republik Moldau helfen. Seine Reise unterstützt der Eine-Welt-Laden mit einer Spende von 500 Euro. Im Bild (von links): Georg Laber, Wolfgang Würl, Marlene Schmieder, Ursula Schröpf, Pater Klaus Kiffki von St. Peter, Martha Kurzeck, Christine Maischl mit ihren beiden Enkeln Florian und Jonathan. Bild: wür
Politik
Tirschenreuth
02.06.2015
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Die Menschen auf dem Land in der Republik Moldau leben oft in bitterer Armut. Klaus Kniffki kennt ihre verzweifelte Situation aus eigener Erfahrung. Jetzt reist der Steyler Pater wieder in seine frühere Pfarrei, um zu helfen. Wer seine Mission unterstützen will, kann ihm gerne eine Spende zukommen lassen.

Die Mitarbeiter des Eine-Welt-Ladens überreichten an Pater Klaus Kniffki eine Spende von 500 Euro. Bedanken möchten sich die Mitarbeiter auch bei den treuen Kunden des Eine-Welt-Ladens. Schließlich sei es Ihnen zu verdanken, dass diese Spende möglich war.

Pater Kniffki war von 1996 bis 2013 mit dem Aufbau einer katholischen Pfarrei in der Republik Moldau, in Stauceni, in der Nähe der Hauptstadt Chisinau, beauftragt. Dort leitete es als Präses die Steyler Missionsstation. Das Haus beherbergt einen katholischen Kindergarten, eine Suppenküche für Bedürftige, eine Sozialstation und ein Obdachlosenheim. Anfangs versorgte die Suppenküche vor allem Kinder, doch im Laufe der Zeit kamen immer ältere, notleidende Menschen. Auch Nicht-Katholiken kommen immer öfter in das Haus der Steyler.

Besonders dramatisch sei die Situation auf dem Land, so Pater Kniffki. "Dort leben in heruntergekommenen Hütten Menschen, ohne Strom und Wasser auf wenige Quadratmetern." Die hygienische Situation sei oft katastrophal. Unter den Jugendlichen grassieren Krankheiten wir TBC und Hepatitis. Viele Kinder sind von der Armut betroffen. In den Hütten treffen die Steyler Patres häufig auf halb verhungerte Kleinkinder.

Die Mütter hätten Alkoholprobleme, die Väter seien unbekannt. "70 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze", weis Kniffki. Jugendliche und junge Erwachsene hätten in diesem Gebiet keine Berufsperspektive. Pater Kniffki nahm dankend die Spende des Eine-Welt-Ladens an, die er für den Kindergarten und der Suppenküche verwenden wird. Am 8. Juni wird Pater Kniffki in die Republik Moldau reisen.
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