IKOM Stiftland - Allianz der Kommunen
Stiftland macht es Steinwald nach

Die Vertreter der Interkommunalen Zusammenarbeit Stiftland mit Willi Perzl (links) und Landrat Wolfgang Lippert (Siebter von links) bei der konstituierenden Sitzung. Bild: jr
Politik
Tirschenreuth
27.01.2015
112
0

Die Erfolge der Steinwald-Allianz stacheln an. Jetzt gibt es auch im östlichen Landkreis so einen Zusammenschluss. Zehn Kommunen sehen darin handfeste Vorteile.

Mit dabei sind die Kommunen Tirschenreuth, Mitterteich, Waldsassen, Bärnau, Plößberg, Konnersreuth, Mähring, Neualbenreuth, Pechbrunn und Leonberg. Kräfte bündeln und Synergieeffekte erreichen, das waren für Landrat Wolfgang Lippert die Zielsetzungen. So ein Zweckverband werde mehr wahrgenommen als eine einzelne Kommune. Zum Vorsitzenden gewählt wurde jetzt der Mitterteicher Bürgermeister Roland Grillmeier. Seine Stellvertreter sind Alfred Stier (Bärnau) und Klaus Meyer (Neualbenreuth). Sitz des Zweckverbands ist Bärnau, als Geschäftsführer wird Wolfgang Kaiser die Geschicke leiten.

Zusammenarbeit zwischen IKOM-Stiftland und Steinwald-Allianz geplant

"Wir wollen unser Stiftland im ländlich strukturschwachen Raum nach vorne bringen, jede Kommune mit seinen Stärken. Wir wollen klar gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Bayern", zeigte Grillmeier kurz die Handlungsfelder auf. Ausdrücklich dankte er Wolfgang Kaiser, den er als Motor der "IKOM Stiftland" bezeichnete. "Gemeinsam sind wir stark. Wir wollen unsere Infrastruktur erhalten, auch wenn wir immer weniger Menschen werden." Verstärkt wolle man auch mit der Steinwald-Allianz und mit Tschechien zusammenarbeiten wird. Auf diesem Weg soll der Bürger mitgenommen werden. "Wir werden zwar nicht das Rad neu erfinden, aber wir wissen, wo wir hinwollen."

Peter Perzl (Amt für Ländliche Entwicklung) freute sich mächtig über die Gründung dieses Zweckverbandes, der sich immerhin auf 36 000 Einwohner stützen kann. Auch sein Ziel sei es, vermehrt Fördergelder für Projekte in die Region zu bekommen. Den Zweckverband befand er als eine zukunftsfähige Form, auch dank der interkommunalen Zusammenarbeit. "Wir starten heute mit einem starken Verband", zeigte sich Perzl überzeugt. "Der interkommunalen Zusammenarbeit gehört die Zukunft", zeigte sich Perzl überzeugt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.