Jugendaustausch des Landkreises mit Santa Fe Springs nach der US-Wahl
Erst einmal abwarten

Theresia Kunz. Bild: Grüner
Politik
Tirschenreuth
09.11.2016
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Auch wenn es die meisten Menschen außerhalb der Staaten nicht recht fassen können: Donald Trump ist der 45. Präsident der USA. Und da machen sich viele Gedanken über die Auswirkungen. Schließlich hat sich Obamas Nachfolger im Wahlkampf mit seinen wortgewaltigen Rundumschlägen nicht gerade eingeschmeichelt. Hat's Auswirkungen auf den Jugendaustausch des Landkreises Tirschenreuth mit Santa Fe Springs im sonnigen Kalifornien? "Das lässt sich jetzt überhaupt nicht sagen", antwortet Theresia Kunz von der Kommunalen Jugendpflege. Seit 30 Jahren gibt es diese Begegnung junger Menschen beider Länder. Mittlerweile aber nur noch im Zwei-Jahres-Rhythmus. Aus finanziellen Gründen. Der nächste also erst 2018 wieder.

"Das läuft dort nicht wie bei uns über Förderprogramme, sondern die Teilnehmer müssen sich den Austausch beim Sister City Comitee quasi erarbeiten", weiß Kunz. "Mit Kuchen backen, das Auto der Feuerwehr waschen oder sonstigen Aktionen müssen die Jugendlichen Punkte sammeln. Wer entsprechend viele hat, darf mit." Dass die Wahl des neuen Präsidenten auch ein Thema beim jüngsten Austausch im Sommer war, bestätigt Theresia Kunz. Sie hat die amerikanischen Betreuer nach ihrer Meinung gefragt. "Die wollten weder Pest noch Cholera."
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