Neue Ideen für Knopffabrik

Bei der Bauausschusssitzung konnten Bürgermeister Franz Stahl (links) und Stadtbaumeister Andreas Ockl schon die Pläne für die Nutzungsänderung der ehemaligen Knopffabrik Meyer vorstellen. Bild: jr
Politik
Tirschenreuth
08.10.2016
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Auf der Suche nach neuen Räumen haben Agentur für Arbeit und Jobcenter die ehemalige Knopffabrik Meyer im Auge. Dort will ein Investor die entsprechenden Voraussetzungen schaffen.

Die Firma WerkQuartier aus Windischeschenbach will das Fabrikgebäude so umbauen, dass die Agentur für Arbeit und das Jobcenter einziehen können, berichtete Bürgermeister Franz Stahl bei der Bauausschusssitzung. Gemeinsam mit Stadtbaumeister Andreas Ockl konnte Stahl schon die Pläne für die Nutzungsänderung präsentieren.

Seit gut zwei Jahren würden Gespräche über die Neunutzung laufen, so Franz Stahl, der jetzt auf den Investor aus Windischeschenbach setzt. Sollte sich das Projekt realisieren würden "die räumlichen Probleme der Agentur für Arbeit und des Job-Centers der Vergangenheit angehören". 2. Bürgermeister Peter Gold sprach von einer tollen Entwicklung, zumal der Ausbau barrierefrei geplant ist. "Dies sichert den Standort". Karl Berr (Wählergemeinschaft Umwelt) begrüßte ausdrücklich das Vorhaben, zumal auch genügend Parkplätze vorhanden seien. Der Bauausschuss gab einstimmig grünes Licht für die Nutzungsänderung.

Bebauungsplan aufgehoben


Bei der Sitzung wurde der Bebauungsplan für das Baugebiet "An der Glashütte" einstimmig aufgehoben. Dadurch kann die Firma Pro-Bau aus Brand dort ein Mehrfamilienhaus errichten. Kritik übte in diesem Zusammenhang Dr. Alfred Scheidler (CSU) am Bauamt des Landratsamtes. Hier müsse die Stadt einen unnötigen bürokratischen Aufwand leisten. "Dieses Problem könnte auch leichter gelöst werden." Weiteres Thema war die oft unbefriedigende Parksituation in der Schmellerstraße. "Über die Parkmoral der Autofahrer gibt es immer wieder Beschwerden", sagte Bürgermeister Franz Stahl. Dabei dürfen die Autos in der ausgewiesenen Spielstraße nur in ausgewiesenen Parkflächen parken. Jetzt soll ein zusätzliches Schild aufgestellt werden. Karl Berr nannte das Schild notwendig, weil in diesem Bereich viele Wallfahrer und Pilger parken, die Gottesdienste in der Stadtpfarrkirche besuchen. Franz Stahl stellte klar, nicht alle Kirchgänger seien notorische Falschparker. "Wir wollen mit unserem Handeln die Anlieger schützen", so Stahl.
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