Rappelkiste und Eltern-Kind-Gruppe kommen nach Ferien in altes Hamm-Gebäude - Aus dem Stadtrat
Die Umzugskartons werden gepackt

Politik
Tirschenreuth
09.07.2016
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Das Parken am Marktplatz und auch ein neuer Standort für den Werkhof beschäftigten den Stadtrat bei seiner Sitzung in der vergangenen Woche. Dabei will die Stadt der Diakonie einen Mietzuschuss geben.

Die 300 Euro monatlich für den Werkhof werden aber an gewisse Auflagen geknüpft. So soll die Einrichtung noch im Herbst dieses Jahres vom jetzigen Standort in der ehemaligen SMCS in neue Räume an der Einsteinstraße umsiedeln. Der Neubau soll durch die Firma SM-Energy errichtet werden. Auch wird der jährliche Mietzuschuss von 3600 Euro nur für maximal fünf Jahre gewährt.

Neuer Platz für Rappelkiste


Neue Räume wird es auch für die Eltern-Kind-Gruppe der KEB sowie die "Rappelkiste" des Kinderschutzbundes geben. Bislang finden sich diese Einrichtungen in Räumen des früheren Missionshauses St.Peter. Nachdem die Förderschule für ein Modellvorhaben der Stütz- und Förderklasse weitere Räume benötigt, braucht die Eltern-Kind-Gruppe ein neues Domizil. Für den Fortbestand der "Rappelkiste" auf dem St.-Peter-Areal wären Brandschutzumbauten für 20 000 Euro notwendig.

Die Stadt kann den beiden Gruppen aber Räume im ehemaligen Hamm-Gebäude an der Bahnhofsstraße anbieten. Seit Oktober 2015 steht dort im Erdgeschoss eine Fläche von 211 Quadratmetern mietfrei zur Verfügung. Mit dem Umzug sind KEB und Kinderschutzbund einverstanden, auch um das Modellvorhaben der Förderschule zu ermöglichen.

Beim Breitbandausbau wird die Stadt einen erklecklich Anteil leisten. Für die verschiedenen Maßnahmen in den Ortsteilen und Gewerbegebieten erhält die Stadt 860 000 Euro. Insgesamt kommt die Verbesserung aber auf rund 1,1 Millionen Euro. Nachdem von der Deckungslücke in Höhe von rund 243 000 Euro bereits 40 000 Euro beglichen wurden, muss die Stadt im Haushalt 2017 rund 200 000 Euro einplanen. Der Stadtrat stimmte dem zu.

Pläne für Lernstandort


Einen Schritt voran gekommen ist die Stadt bei den Planungen für Rathaus und OTH-Lernstandort. Nachdem rund eine halbe Million Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm für die Rathaussanierung bereitgestellt werden, sollen jetzt Planungsbüros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden. Die Pläne für die Umbau der alten Polizei zu einem OTH-Lernstandort sollen nach einem Beschluss des Stadtrates durch das Architekturbüro Brückner und Brückner erstellt werden.

Seine Zustimmung hat das Gremium weiter zu Ausbesserungsarbeiten an verschiedenen Straßen und Gehwegen erteilt. Manfred Zandt (Freie Wähler) appellierte, bei den Sanierungsvorhaben nicht nachzulassen. Nur so könnte ein Reparaturstau vermieden werden. Bei den Anfragen erkundigte sich Florian Busl (SPD) über ein Ratsinformationssystem für Tirschenreuth. Damit könnten die Mitglieder die entsprechenden Unterlagen auf digitalem Weg erhalten. Die Stadt will hier Erkundigungen einholen.

Verbotsschilder am Markt


Weiter "am Ball" bleibt die Wählergemeinschaft Umwelt bei der Parksituation am Marktplatz. Die vorhandene Beschilderung an den Zufahrten zum Marktplatz hält die WU weiterhin für "nicht eindeutig bis verwirrend". Über den mündlichen Antrag von Karl Berr, zwei Parkverbotsschilder an der oberen Marktplatzhälfte aufzustellen, wollte Stahl nicht abstimmen lassen. Jetzt wird der Antrag in einer der nächsten Sitzungen schriftlich vorgelegt.

Die WU empfiehlt an den Alleeseiten jeweils ein Parkverbotsschild gegenüber der Sparkasse und dem Anwesen Ruffing anbringen zu lassen.
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