Tirschenreuth nimmt am Wettbewerb "Partnerschaft Hochschule und Region" teil
"Soziale Arbeit"

Politik
Tirschenreuth
28.02.2015
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Die Kreisstadt will sich am Wettbewerb "Partnerschaft Hochschule und Region" beteiligen. Der Stadtrat steht geschlossen hinter dem Vorhaben.

Für Bürgermeister Franz Stahl könnte es, wie er sagte, "ein Quantensprung" sein, wenn in Tirschenreuth studiert werden kann. Deshalb ist es für ihn unumgänglich, am Wettbewerb "Partnerschaft Hochschule und Region" für eine Zusammenarbeit zwischen der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg und der Stadt Tirschenreuth teilzunehmen.

Der Stadtrat sah dies nicht anders und stimmte einstimmig den Bemühungen der Stadt um diese Partnerschaft zu. Der Stadtrat dokumentierte damit gegenüber dem Wissenschaftsministerium nachhaltig, dass er die Bereitschaft mitbringe, als "Lernstandort" zu agieren.

In der Startphase 30 Leute

Sollte Tirschenreuth diesen Wettbewerb gewinnen, könnte zukünftig in der Kreisstadt studiert werden. Anfangs sollen bis zu 30 junge Leute im Fach "Soziale Arbeit" studieren. Räumlichkeiten, so der Bürgermeister, seien vorhanden. Er denke dabei an so manches Gebäude in der Altstadt - konkret äußerte sich Stahl aber nicht.

Für die CSU-Fraktion sicherte Peter Gold die Unterstützung zu, der Ausbildungsbereich könnte damit in den kommenden Jahren ausgeweitet werden. "Das ist kein Hirngespinst, es ist etwas ganz Konkretes".

Auch für Manfred Zandt, Fraktionssprecher der Freien Wähler, sei dieser Wettbewerb eine gute Chance, einen Lernstandort in Tirschenreuth zu schaffen. Tirschenreuth habe das Potenzial, sich hier weiter zu entwickeln.

Positives Signal

Ähnlich sah es auch Florian Busl, der von eine positiven Signal für die Stadt sprach. "Es ist doch schön, wenn man zu Hause studieren kann und muss nicht weg", so der SPD-Stadtrat, der erkannte: "Da öffnen sich gute Möglichkeiten". Auch Karl Berr sah eine wunderbare Entwicklung und stimmte dem Vorhaben zu.
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