Urnennischen mit Granitplatten

Politik
Tirschenreuth
01.12.2016
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Im Friedhof ist kaum eine Nische frei, zumindest für die Unterbringung der Urnen. Jetzt soll eine neue Anlage errichtet werden.

Bei der Gestaltung der neuen Urnenanlage will die Stadt ein offeneres Konzept verfolgen. So sollen in einem Karee an den gegenüberliegenden Ecken zwei Urnenwände entstehen, in der Mitte sind etwa Sitzgelegenheiten vorgesehen. Ein erster Bauabschnitt könnte schon 2017 erfolgen.

Bei der Stadtratssitzung konnte Stadtbaumeister Andreas Ockl einen ersten Entwurf des Bauvorhabens präsentieren. Die offene Gestaltung der Anlage mochte dem Gremium durchaus gefallen, bei der Ausführung wurden aber Stimmen nach einer hochwertigeren Ausführung laut. Andreas Ockl beschrieb die Urnenanlagen nämlich mit einem Korpus aus Beton. Die ganze Anlage würde insgesamt 200 Nischen aufweisen, die jeweils vier Urnen aufnehmen könnten. An der Stirnseite sollten jeweils Platten aus hellem Granit die Nischen abdecken. Platten und auch die Schrift, so empfahl der Stadtbaumeister, sollten einheitlich ausgeführt werden. Nicht mehr vorgesehen sind kleine Vorsprünge an den Nischen, auf denen Kerzen oder Blumen abgestellt werden können. Vielmehr soll vor der Anlage am Boden ein Sockel geschaffen werden.

Platz für Kerzen


Ganz verzichten wollte Günther Franz (Freie Wähler) auf eine Abstellmöglichkeit nicht. "Es muss ein Platz etwa für die Kerzen vorhanden sein!" Manfred Zandt (Freie Wähler) wollte die Ausführung in Beton nicht so gefallen. Eine hochwertigere Ausführung, hielt Ockl dagegen, würde auch den Preis verteuern. Bislang kalkuliert die Stadt mit einem Betrag von 500 Euro für eine Nische. Am Ende erteilte der Stadtrat dem Konzept in der vorgelegten Form seine Zustimmung. Jetzt soll die genauere Ausarbeitung erfolgen.
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