Wirtschaftsclub will die Region ins richtige Licht rücken
Imageoffensive für „Marke Nordoberpfalz“

"Die Plattform ist da, wir werden selbstbewusster", betonte Landrat Wolfgang Lippert im Gespräch mit Vertretern des Wirtschaftsclubs Nordoberpfalz, Florian Preisinger vom InitiAKTIVKreis und Manfred Dietrich, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung und des Gründerzentrums im Landkreis. Bild: hfz
Politik
Tirschenreuth
14.07.2016
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Der Wirtschaftsclub Nordoberpfalz hat sich einiges vorgenommen: Die Nordoberpfalz soll sich zur eigenen Marke entwickeln. Mit Hilfe einer massiven Bildungsoffensive, interkommunaler Zusammenarbeit, Regionalmarketing und Wirtschaftsförderung soll die Region bald in aller Munde sein. Tourismuskonzepte, Wirtschaftsförderung und der Ausbau von Mobilitätskonzepten sollen dabei ebenso helfen.

Bessere Schulausstattung


Landrat Wolfgang Lippert durfte vor kurzem die Vertreter des Wirtschaftsclubs im Landratsamt begrüßen. Für die "Marke Nordoberpfalz" werde derzeit an einer Imageoffensive gearbeitet, schilderte Christian Fröhlich vom Wirtschaftsclub. Dabei sollte die Region ähnlich dargestellt werden wie etwa das Allgäu oder Südtirol. Neben der Imagebildung hat der Club auch die Förderung des Tourismus, der Industrie und des Gewerbes sowie eine massive Bildungsoffensive, wie eine verbesserte Ausstattung für die Berufsschulen, zum Ziel.

"Die Lehrlinge von heute brauchen das Beste und Modernste, was der Markt zurzeit hergibt", so Wolfgang Lippert zu der Thematik. Nur so könne eine fundierte und zeitgemäße Ausbildung erfolgen. Dies ist der Weg, den man auch an der Berufsschule in Wiesau geht. Manfred Dietrich brachte ein, dass die Nordoberpfalz im internationalen Wettbewerb bestehen könne, wie man am Beispiel einiger großer Unternehmen in der Region sieht. "Die Plattform ist vorhanden, wir werden selbstbewusster", so Wolfgang Lippert. Allerdings erlebe man immer wieder Beispiele, dass Besucher kaum etwas über die Landschaft und die Firmen in der Nordoberpfalz wüssten. "Wir müssen das Bild unserer Region modernisieren", betonte Gerhard Ludwig, Präsident des Wirtschaftsclubs. Von staatlicher Seite erhofft man sich auch Unterstützung, wie die Abrissförderung für verfallene oder nicht mehr genutzte Gebäude. Als wichtigen Punkt betrachtete Ludwig auch die "Gesundheitsregion Nordoberpfalz" als touristisches Zugpferd.
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