18.Tirschenreuther Stadtlauf
Integration der große Sieger

Die Besten des 18. Stadtlaufes in den jeweiligen Altersklassen bekamen Pokale. Mit auf dem Bild 2. Bürgermeister Peter Gold, Sport- und Jugendbeauftragter Huberth Rosner und TG-Vorsitzender Wolfgang Rahm. Bild: kro
Sport
Tirschenreuth
24.03.2016
18
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Neuland beschritt die Turngemeinschaft mit dem 18. Stadtlaufs. Erstmals waren auch Sportler im Rollstuhl am Start.

Erstmals war beim Stadtlauf eine Mannschaft der Selbsthilfegruppe Behinderte/Nichtbehinderte mit dabei. Mit beachtlichem Erfolg. Denn mit 43 Teilnehmern stellte sie auf Anhieb g die stärkste Teilnehmergruppe und sicherte sich so den Pokal für die stärkste Mannschaft. Groß war der Jubel, als Martina Sötje den Pokal in ihren Händen hielt. "Sie wissen gar, welch große Freude sie uns bereitet haben", bescheinigte Martina Sötje, die mit ihrem Rollstuhl selbst auf der Strecke unterwegs war, der Turngemeinschaft.

Viele Zuschauer


Die Teilnehmer der Selbsthilfegruppe hatte eine Runde, also 1300 Meter zu bewältigen. Und TG-Chef Wolfgang Rahm versprach, dass sie auch im kommenden Jahr wieder mitmachen dürfen. Denn diese Gruppe sei ein Highlight des 18. Tirschenreuther Stadtlaufs gewesen, der ja mehr den Charakter eines Volkslaufes mit Laufspaß hat. Im Start- und Zielbereich hatten sich viele Zuschauer eingefunden, die die Läufer zum Teil sehr lautstark anfeuerten, zudem hatte Wolfgang Rahm als "Stadionmoderator" viele Informationen parat. Der Sport- und Jugendbeauftragte der Stadt, Huberth Rosner, gab zu den Läufen jeweils den Startschuss.

Als Leiter des Rechenbüros fungierte Peter Gold, der für den Stadtlauf vor einigen Jahren ein eigenes Programm entworfen hatte. Mit knapp 200 Läufern konnte die TG als ausrichtender Verein ein neues Rekordteilnehmerfeld vermelden. Im Vergleich zum Vorjahr hatten sich 80 Sportler mehr angemeldet. Zunächst gingen die Bambinis auf die Laufstrecke, sie mussten eine Strecke von 850 Metern laufen, ehe die Schüler, je nach Altersklasse entweder 1300 Meter oder gar schon 2600 Meter laufen mussten.

Anspruchsvolle Strecke


Die weibliche Jugend und die Frauen liefen dann drei Runden, dies entsprach 3900 Meter, während die Männer vier Runden auf der anspruchsvollen und teilweisen Pflaster-Strecke laufen mussten.

Die abschließende Siegerehrung nahmen TG-Vorsitzender Wolfgang Rahm, 2. Bürgermeister Peter Gold, Huberth Rosner und Michael Malzer von der TG vor. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde und einen Sachpreis, die Klassensieger jeweils einen Pokal.
Sie wissen gar, welch große Freude sie uns bereitet haben.Martina Sötje über die Teilnahme der Selbsthilfegruppe am Stadtlauf
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