Bogenschießen
Wichtig für Klassenerhalt

Der Bogen ist längst ein Hightech-Gerät. Die Tirschenreuther kamen beim Schießtag in Bayreuth aber damit gut zurecht und sind auf dem besten Weg, den Klassenerhalt zu packen. Bild: dpa
Sport
Tirschenreuth
14.01.2016
31
0

Die Bogenschützen der SG 1549 Tirschenreuth bleiben in der Spur. Die erste Mannschaft hatte am Sonntag in Bayreuth den dritten Schießtag der Oberliga Nord-Ost mit sieben Einzelwettkämpfen zu bestreiten. An den bisherigen Wettkampftagen lauteten die Resultate drei Siege und vier Niederlagen beziehungsweise vier Siege und drei Niederlagen. Diesen Trend wollte die SG auch am dritten Schießtag fortsetzen. Mit einem solchen Ergebnis wäre das Saisonziel Klassenerhalt schon fast geschafft.

Die Theorie war denkbar einfach: Wenn die Tirschenreuther gegen die vier in der Tabelle hinter ihnen liegenden Teams gewinnen, können sie sich gegen das Führungstrio Niederlagen leisten. Zahlenmäßig ging das Rezept zwar auf, aber im Detail gab es doch zwei überraschende Ergebnisse. Gegen Schlusslicht Sulzbach-Rosenberg setzte es gleich im zweiten Wettkampf eine knappe Niederlage, dafür gewann die SG 1549 überraschend gegen den an diesem Tag nicht überzeugenden Tabellenzweiten Neuendettelsau.

Erster Gegner war der Bayernliga-Absteiger BS Feucht. Von Beginn an lagen die Kreisstädter vorne und gewannen am Ende mit 213:207 Ringen. Dann stand das Oberpfalz-Duell gegen den Tabellenletzten Sulzbach-Rosenberg an. Mit 49 Ringen gaben die Tirschenreuther das Match aus der Hand und verloren mit 205:207. Die Partie gegen den Vorletzten Dynamith Fürth endete mit einem 224:206-Sieg. Die 224 Ringe sind ein neuer Mannschaftsrekord für die SG 1549.

Die nächste Partie gegen Mitaufsteiger Boxdorf III verlief sehr spannend. Der Gegner führte knapp. Aber ein Fehlschuss der Boxdorfer am Ende bescherte den Tirschenreuthern einen glücklichen 200:198-Erfolg.

Nach der Pause war der Spitzenreiter und der wahrscheinliche Aufsteiger in die Bayernliga, die KPSG Zirndorf, der Gegner. Die SG erzielte zwar ein gutes Resultat aber am 220:206-Sieg der Zirndorfer war nichts zu rütteln. Auch gegen den Tabellenzweiten Neuendettelsau verteidigten die Tirschenreuther den Vorsprung erfolgreich und gewannen 216:207

Damit hatte man das Soll an Siegen bereits erfüllt und konnte dem Duell gegen den Tabellendritten VfL Veitsbronn gelassen entgegensehen. Mit etwas Glück wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Nur durch eine schlechte Passe mit 48 Ringen ging der letzte Wettkampf mit 211:218 verloren. Mannschaftsführer Armin Thoma warnt vor allzu früher Euphorie: "Es war zwar wieder ein erfolgreicher Tag, da man dem Klassenerhalt einen Riesenschritt näher gekommen ist. Für uns ist die Tabellenkonstellation nicht schlecht, aber wir müssen den letzten Schießtag am 14. Februar in Wendelstein erst noch bestreiten. Abgerechnet wird erst zum Schluss, das hat man den Ergebnissen heute wieder gesehen."

Spitzenreiter Zirndorf hat seinen Vorsprung von zwei auf jetzt zehn Punkte ausgebaut, während Neuendettelsau nach vier Niederlagen um Platz zwei bangen muss. Am Tabellenende hat Sulzbach-Rosenberg mit vier Erfolgen die Rote Laterne an Fürth abgegeben.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.