Fußball
Doppelte Punktausbeute möglich

Sport
Tirschenreuth
26.03.2016
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Mit vier Nachholspielen begradigt die Kreisliga Süd am Karsamstag ihre Tabelle. Acht Teams können sogar doppelt punkten, weil am Ostermontag der reguläre 22. Spieltag über die Bühne geht.

Die Meisterschaft scheint für den TSV Thiersheim (1./51) gelaufen. Um den begehrten zweiten Tabellenplatz liegen noch fünf Mannschaften aussichtsreich im Rennen. Aber auch im Tabellenkeller bleibt es spannend. Vom TSV Konnersreuth (11./19) bis zum Schlusslicht ATSV Tirschenreuth (16./11) stehen sechs Teams mit dem Rücken zur Wand.

ATSV Tirschenreuth

Nicht wiederholen konnte die Mannschaft ihre Leistung vom 4:3-Sieg über den FC Tirschenreuth. Eine miserable zweite Halbzeit war laut Trainer Markus Schaumberger entscheidend für die glatte 0:3-Heimniederlage gegen den VfB Arzberg. "Mit einer ähnlichen Leistung gibt es beim Tabellenzweiten SpVgg Selb 13 nichts zu holen", sieht Schaumberger der Partie sorgenvoll entgegen, zumal eine Grippewelle einige Spieler außer Gefecht setzt.

FC Tirschenreuth

Mit dem mageren 0:0 in Lorenzreuth setzt sich die Mannschaft selbst unter Druck. Gegen die punktgleiche SpVgg Wiesau muss das Verfolgerduell unbedingt gewonnen werden. "Diese Partie ist richtungsweisend, wohin unser Weg führt", weiß Spielleiter Thomas Schramm. "Nur der Sieger bleibt im Rennen um den zweiten Tabellenplatz." Bei den Hausherrren läuft es laut Schramm einfach nicht optimal. "Die Mannschaft spielt und spielt, trifft aber im Abschluss die falschen Entscheidungen." Personelle Veränderungen sind nicht vorgesehen.

TSV Waldershof

Schwer enttäuscht war Trainer Markus Kremser nach dem 2:2 gegen Mähring. "Nach der Halbzeit ließ sich meine Mannschaft das Spiel einfach aus der Hand nehmen." Gut vorbereitet reist sein Team zum FC Rehau. "Ich hoffe, dass die Mannschaft noch einmal an die Leistung aus der Vorrunde anknüpft, als allerdings nur ein torreiches 5:5 heraussprang." In Rehau wird es einige Veränderungen geben, Riedl und Pöhland fallen aus.

SC Mähring

Mit vier Punkten aus zwei Spielen kam die Mannschaft besser als erwartet aus der Winterpause. Nun will sie die kleine Serie fortführen und hat nun zwei Heimspiele vor sich. Die Partie gegen den direkten Mitkonkurrenten TSV Konnersreuth will SC-Spielleiter Stefan Schneider unbedingt gewinnen. Gegen den spielstarken SV Mitterteich II zwei Tage später wäre er schon mit einer Punkteteilung einverstanden. "Diesen Gegner müssen wir richtig bekämpfen." Erfreulich gestaltet sich die Personallage, denn es steht der komplette Kader zur Verfügung.

SpVgg Selb 13

Beim 5:1-Sieg in Mitterteich funktionierte einfach alles. "Ich war selbst überrascht, wie gut mein Team aufspielte", blickt Trainer Stefan Rogler zurück. Nun bekommt es die Mannschaft mit zwei gefährdeten Teams zu tun. "Das werden zwei komplett andere Spiele", weiß Rogler. "In Steinmühle und zu Hause gegen Schlusslicht ATSV Tirschenreuth werden wir Fußball arbeiten müssen." Bis auf Urlauber Markus Friedrich stehen alle Akteure zur Verfügung.

TSV Thiersheim

Dem standesgemäßen 3:0-Erfolg beim FSV Tirschenreuth kann Vorsitzender Karl-Peter Mötsch nichts mehr hinzufügen. "Wir lassen uns auch vom SV Steinmühle nicht aufhalten, ziehen unser Ding konsequent durch", fordert Mötsch den obligatorischen Heimsieg. Vom Personal her gesehen, steht einem Erfolg des Spitzenreiters nichts entgegen.

FSV Tirschenreuth

Trotz der erwarteten 0:3-Niederlage gegen Tabellenführer TSV Thiersheim war Trainer Jürgen Ströll mit dem Auftritt einverstanden. "Die Mannschaft hat sich achtbar geschlagen und gut aus der Affäre gezogen. Daran lässt sich aufbauen." An Ostern warten zwei schwere Auswärtsprüfungen. Beim FC Rehau sieht Ströll nur wenig Erfolgschancen, dafür rechnet er sich bei den Sportfreunden Kondrau etwas aus. "Vielleicht sind sie noch nicht so gut drauf, wie in der Vorrunde", hofft Ströll. Wieder zwischen den Pfosten steht Tomas Buric, Matthias Prandl ist weiterhin verletzt.

SF Kondrau

"Für das erste Spiel nach der Winterpause war der Auftritt in Ordnung", gesteht Trainer Jürgen Schmidkonz. "Es war eine gerechte Nullnummer, mit der ich leben kann." Eine schwierige Aufgabe erwartet er gegen den vom Abstieg bedrohten FSV Tirschenreuth. "Die werden mit allen Mitteln kämpfen. Meine Mannschaft muss über 90 Minuten den zu erwartenden Kampf annehmen." Beruflich fällt Dominik Söllner aus, der Einsatz von Johannes Brunner ist noch fraglich.

TSV Konnersreuth

Noch immer wartet die Mannschaft auf den ersten Sieg im neuen Jahr. Der wird auch bitter nötig sein, um aus der Gefahrenzone zu kommen. Vier Zähler setzt sich Spielleiter Christian Werner am Osterwochenende zum Ziel. "Wichtig wäre ein Dreier beim direkten Konkurrenten SC Mähring. Auf eigenem Gelände könnte ich gegen den TV Selb-Plößberg mit einer Punkteteilung gut leben", sagt Werner. Personelle Veränderungen sind nicht vorgesehen.

FC Rehau

Von Anspruch her gesehen, fordert Trainer Ralf Bröcker sechs Zähler. Allerdings muss sich die Mannschaft gegenüber der letzten Woche gegen die vom Abstieg gefährdeten Mannschaften FSV Tirschenreuth und TSV Waldershof gewaltig steigern. "In Steinmühle hörte meine Mannschaft nach der 1:0-Führung einfach auf zu spielen." Der Einsatz von Simon Decker ist fraglich, in den Kader kehrt Markus Müller zurück.

SpVgg Wiesau

Trainer Markus Pappenberger blickt auf ein gerechtes 1:1 beim TV Selb-Plößberg zurück. "Die Mannschaft war präsent und lieferte eine ordentliche Leistung ab." Mit einer ähnlichen Einstellung soll die richtungsweisende Partie beim FC Tirschenreuth gewonnen werden. Für Pappenberger ist klar, dass sich nur mehr der Sieger Gedanken über den zweiten Tabellenplatz machen darf. Einige Akteure sind angeschlagen, deshalb ergibt sich die Anfangsformation erst kurzfristig.

SV Mitterteich II

"Das war ein Tag zum vergessen. Es war ein Versagen im Kollektiv", bilanziert Trainer Sascha Haberkorn die deftige 1:5-Heimpleite gegen die SpVgg Selb. "Aber das kann passieren." Beim SC Mähring will er eine Trotzreaktion sehen. "Wir wissen, was auf uns zukommt. Rein spielerische Mittel reichen an der Grenze nicht." Der gleiche Kader bekommt die Chance, sich zu rechtfertigen.

FC Lorenzreuth

Das 0:0 gegen den FC Tirschenreuth stimmt Trainer Fabian Leeb zuversichtlich. Vor allem die Defensivleistung war aller Ehren wert. "Beim TV Selb-Plößberg treffen wir auf ein ähnliches Kaliber. Dort gilt es Torjäger Aydinli ulnd Spielmacher Pleva aus dem Spiel zu nehmen." Absolut entspannt reist die Truppe am Montag zum Derby nach Arzberg. Durch die hochkarätige Neuverpflichtung von Martin Brunner schiebt Leeb der Heimelf die Favoritenrolle zu. Personell kann aus dem Vollen schöpfen.

VfB Arzberg

Da die Heimelf den Klassenerhalt noch nicht sicher in der Tasche hat, fordert Spielleiter Rainer Walter im Derby gegen den FC Lorenzreuth vehement einen Sieg. "Für mich ist es ein Sechspunktespiel", sagt Walter. Wichtig wird es sein, die starke Offensive der Gäste in den Griff zu bekommen. Personell gibt es keine Sorgen.

SV Steinmühle

Gegen das Spitzenduo SpVgg Selb 13, auf heimischem Gelände, und bei Tabellenführer TSV Thiersheim hat die Mannschaft laut Trainer Thorsten Meier nichts zu verlieren. "Lieber jetzt als später gegen die beiden Favoriten spielen", nimmt es Meier gelassen. Ziel bleibt es trotzdem, nicht leer auszugehen. Lediglich hinter dem Einsatz von Michael Mark steht ein Fragezeichen. Der restliche Kader ist einsatzfähig.

TV Selb-Plößberg

Trotz sechs Punkten Rückstand macht sich die Mannschaft weiterhin Hoffnungen auf den zweiten Tabellenplatz. Allerdings darf sie sich gegen den FC Lorenzreuth und beim TSV Konnersreuth keinen Ausrutscher erlauben. Trainer Birol Yilmaz weiß um die schwierigen Begegnungen, spielen doch beide Konkurrenten um den Klassenerhalt. Auf sein Team wartet ein stressiges Osterwochenende.
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