Fußball
FC Lorenzreuth steigt ab

Sport
Tirschenreuth
04.06.2016
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Aus und vorbei: Der FC Lorenzreuth ist in die Kreisklasse abgestiegen. Der FSV Tirschenreuth war im Elfmeterschießen die glücklichere Mannschaft, muss aber weiter zittern.

Tore: 0:1 (16.) Martin Orsel, 1:1 (81.) Stefan Seikert - SR: Udo Fritzch (FC Trogen) - Zuschauer: 450 - Gelb-Rot: (100.) Alexander Rühl (Lorenzreuth) - Elfmeterschießen: Nikolai Nothhaft, Stefam Seikgert (Lorenzreuth) - Andre Mark, Matthias Preißer, Michael Weiß (FSV)

(chap) An Spannung kaum zu überbieten war das Relegationsspiel zwischen dem FC Lorenzreuth und FSV Tirschenreuth. Nach 90 und dann auch nach 120 Minuten stand es 1:1. Im Elfmeterschießen besaß der FSV die besseren Nerven und gewann den Krimi auf dem Sportgelände der Sportfreunde Kondrau mit 3:2. Lorenzreuth ist damit abgestiegen, der FSV darf weiter hoffen und muss die Ergebnisse der Bezirksliga-Qualifikation abwarten.

Einen fußballerischen Leckerbissen durften die 400 Zuschauer nicht erwarten, denn zu viel stand für beide Mannschaften auf dem Spiel. FSV-Trainer Jürgen Ströll lag mit seiner Prognose richtig, als er meinte, dass die besseren Nerven die Partie mit entscheiden werden.

Von Beginn legten beide Kontrahenten mächtig los und suchten ihr Heil in der Offensive. Schon nach fünf Minuten tauchte Toni Küspert vor dem FSV-Tor auf, vergab aber kläglich. Der FSV versuchte sein Glück mit Weitschüssen. Auf dem rutschigen Boden verhinderte FC-Torwart Valentin Schinner mit zwei Glanzparaden einen frühen Rückstand. Gegen den satten Schuss des immer brandgefährlichen Martin Orsel aus 16 Meter genau in den Winkel war auch er machtlos. Danach agierten die Oberfranken etwas druckvoller, aber mehr als ein gefährlicher Schuss von Toni Küspert über die Latte sprang nicht heraus. FSV-Angreifer David Häckl vergab kurz vor der Pause eine todsichere Möglichkeit zum 2:0 alleine vor dem Tor.

Nach dem Wechsel verstärkte Lorenzreuth den Druck und drängte auf den Ausgleich. Tirschenreuth beschränkte sich auf Konter und hatte alle Hände voll zu tun, einen Gegentreffer zu verhindern. Es dauerte bis zur 82. Minute, ehe der FC für seine Bemühungen mit dem Ausgleich belohnt wurde. Der eingewechselte Stefan Seikert überwand mit einem unhaltbaren Schuss von der Strafraumgrenze FSV-Torwart Tomas Buric. Bereits im Gegenzug besaß die Truppe von FSV-Trainer Jürgen Ströll noch zwei gute Möglichkeiten, die Partie binnen 90 Minuten zu entscheiden.

In der Verlängerung erwies FC-Kapitän Alexander Rühl mit der Ampelkarte seiner Mannschaft einen Bärendienst. Nur gut, dass der Gegner seine nummerische Überlegenheit nicht nutzen konnte. Mit einer Glanzparade rettete FC-Keeper Valentin Schinner sein Team wenigstens ins Elfmeterschießen. Dort besaßen die Spieler des FSV die besseren Nerven und gewannen mit 3:2.
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