Fußball
Gute Ausgangslage für SV Plößberg in der Kreisliga Nord

Sport
Tirschenreuth
09.12.2015
51
0


Ein Blick auf die Tabelle der Kreisliga Nord zeigt deutlich eine Drei-Klassen-Gesellschaft. Das Rennen um die Meisterschaft und den Relegationsplatz wird vermutlich bis zum letzten Spieltag spannend bleiben.

Weiden. Vorne weg marschiert eine Fünfergruppe bestehend aus dem TSV Erbendorf (1./36), SpVgg Schirmitz (2./35), SV Plößberg (3./34), SpVgg SV Weiden II (4./33) sowie der Quereinsteiger SV 08 Auerbach (5./32). Aus diesen Reihen werden vermutlich der Meister und Relegationsplatzinhaber kommen.

Ein kleines Mittelfeld bilden der FC Weiden-Ost (6./28), SV Neusorg (7./25) und die DJK Neustadt/WN (8./25), welcher nach einem optimalen Saisonauftakt etwas die Luft ausging. Sowohl die "Ostler" als auch die mit zwei Nachholspielen belasteten Neusorger haben den Kampf um die ersten beiden Ränge längst nicht aufgegeben. Ab Rang neun, den der SC Kirchenthumbach (19) belegt, befinden sich die restlichen Mannschaften in einer kritischen Situation. Auf den direkten Abstiegsrängen liegen die DJK Irchenrieth (13./11) und Schlusslicht SV Kohlberg (14./7). Gerade der Aufsteiger wird sich im neuen Jahr etwas einfallen lassen müssen, um den sofortigen Abstieg zu vermeiden.

Ein Spiel weniger


In einem sind sich die Trainer der fünf führenden Vereine einig: Das wird bis zum letzten Spieltag ein spannendes Rennen um die Meisterschaft und den zweiten Platz. Die vermeintlich beste Ausgangsposition hat Bezirksliga-Absteiger SV Plößberg, der mit einem Spiel im Rückstand ist. "Ich habe schon damit gerechnet, dass wir vorne mitspielen", gibt Trainer Harry Walbert offen zu.

"Wäre mir über längere Zeit das beste Aufgebot zur Verfügung gestanden, stünden wir ganz oben." Vorsichtig geht Walbert mit dem Thema Aufstieg um. "Natürlich wollen wir bis zum Schluss vorne dranbleiben. Sollte es nicht zum Aufstieg klappen, geht die Welt auch nicht unter." Klipp und klar dagegen formuliert Kollege Hakan Botzepe von der SpVgg SV Weiden II das Saisonziel: "Bei den hohen Ansprüchen des Vereins gibt sich dieser mit einem dritten Platz nicht zufrieden. Wir wollen umgehend in die Bezirksliga zurück." Noch immer ärgern Botzepe die vier Niederlagen am Stück zum Saisonauftakt. "Da haben wir wichtige Zähler liegen gelassen. Ich hoffe, dass wir unseren hervorragenden Lauf im neuen Jahr fortsetzen können." Zuletzt gelangen der Bayernliga-Reserve neun Siege und drei Remis.

Eher sorgenvoll sieht Roland Lang, Trainer des Tabellenführers TSV Erbendorf, dem neuen Jahr entgegen. Wegen Personalsorgen im August verschenkte die Mannschaft unnötig Punkte. Ziel bleibt weiterhin der Aufstieg. "Aber das wird schwer, denn der eh schon kleine Kader dezimiert sich im Winter um zwei weitere Akteure. Sie schließen sich einem Ligakonkurrenten an." Für Coach Josef Dütsch von der SpVgg Schirmitz stellt sich die grundsätzliche Frage, ob ein Aufstieg erstrebenswert sei. "Ich will mit der Mannschaft, die größtenteils aus eigenen A-Junioren besteht, so lange wie nur möglich vorne mitmischen. Einen Aufstiegsdruck gibt es auf gar keinen Fall."
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.