Fußball
Halbe Liga macht sich noch Aufstiegshoffnungen

Der ASV Waldsassen (rote Trikots, Szene aus der Partie gegen die SG Fuchsmühl/2:1) führt trotz der jüngsten 0:1-Niederlage beim FC Tirschenreuth II die Tabelle der Kreisklasse Ost an. Am Sonntag empfangen die Klosterstädter zum nächsten Schlagerspiel den SV Schönhaid. Bild: Gebert
Sport
Tirschenreuth
02.04.2016
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Ausgeglichen wie nie präsentiert sich die Kreisklasse Ost. Dem SV Pechbrunn (7./27) fehlen sechs Zähler auf Spitzenreiter ASV Waldsassen (1./33), weist aber auch eben so viele an Vorsprung zum Relegationsplatzinhaber TSV Neualbenreuth (11./21) auf. Mit dem ersten Saisonsieg schöpfen die Sportfreunde Kondrau II (13./3) neue Hoffnung, wenigstens dem direkten Abstieg zu entgehen.

TSV Friedenfels So. 14.30 TSV Konnersreuth II

Schwer enttäuscht reagierte Trainer Alexander Zant nach der Blamage gegen die bis dato noch sieglosen Sportfreunde aus Kondrau. "Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Mannschaft so schlecht gespielt hat." Dabei wurden teilweise klarste Möglichkeiten fahrlässig vergeben. Gegen Konnersreuth will Zant eine Trotzreaktion sehen. Die Anfangsformation stellt sich von alleine auf. "Wir werden nach der Blamage auf einen hochmotivierten Gegner treffen", vermutet Gästespielleiter Christian Werner. "Aber wir sind gut vorbereitet, denn zur Zeit läuft es in der Mannschaft geradezu optimal." Deshalb sind auch keine Veränderungen zu erwarten.

ASV Waldsassen So. 15.00 SV Schönhaid

Mit der unnötigen 0:1-Niederlage beim FC Tirschenreuth II machte der Tabellenführer das Meisterschaftsrennen unfreiwillig wieder spannend. "Gegen Schönhaid ist eine extreme Leistungssteigerung unbedingt nötig", fordert ASV-Trainer Stephan Zeitler. "Mit Schönspielerei wird es nichts zu gewinnen geben." Allerdings beklagt Zeitler erneut vier Ausfälle, die bei einem 16-Mann-Kader kaum zu ersetzen sind. "Dass wir mit diesen personellen Sorgen noch um den zweiten Tabellenplatz mitspielen, ist eigentlich nicht normal", wundert sich Gästetrainer Karl Rößler. Wichtig sei für ihn allerdings, den Abstand zu den gefährdeten Rängen gehalten zu haben. "In der momentanen Phase ist alles möglich." Auch für die Partie beim Tabellenführer reißen die Personalsorgen nicht ab. Deshalb wird Rößler die Anfangsformation kurzfristig bekanntgeben.

SV Griesbach So. 15.00 TSV Neualbenreuth

"Wir hatten 70 Prozent Ballbesitz, aber keine zwingenden Torchancen", blickt SV-Trainer Manuel Waller auf die klare 0:4-Niederlage in Pechbrunn zurück. Im Grenzlandduell gegen einen direkten Tabellennachbarn fordert er aber einen Dreier. Er gibt der Verlierer-Elf eine weitere Chance zur Wiedergutmachung. Die Rotsperre von Sandro Culmbacher ist abgelaufen. Nach der enttäuschenden Vorstellung im Heimspiel gegen Steinmühle wird es für den TSV Neualbenreuth im Abstiegskampf immer enger. Gegen Griesbach erwartet Spielleiter Martin Maier eine gehörige Leistungssteigerung vor allem in der Offensive. Die personelle Lage der Simku-Elf hat sich verschlechtert. Nun fallen auch noch Manfred Freundl und Manuel Brucker verletzungsbedingt aus.

TSV Bärnau So. 15.00 FC Tirschenreuth II

Leer ging die Heimelf an Ostern aus. Aber das ist für Trainer Werner Daubitzer keine Schande. "Wir verloren gegen zwei Spitzenteams, wobei wir eigentlich recht gut aussahen." Den FC sieht Daubitzer als die derzeit stärkste Mannschaft der Liga an. Vor allem gilt es, stabiler in der Defensive zu stehen und die vielen Fehler abzustellen. Bis auf Martin Zwerenz steht der unveränderte Kader zur Verfügung. Die Gäste sind laut Spielleiter Thomas Schramm in blendender Verfassung. "Seit drei Spielen ist die Mannschaft ohne Gegentor", freut sich Schramm. "Zur Zeit klappt einfach alles." Die Anfangsformation jedoch wird erst kurzfristig bekanntgegeben.

SV Steinmühle II So.16.00 SF Kondrau II

Nach zwei guten Auftritten sieht SV-Trainer Thorsten Meier dem kleinen Derby gelassen entgegen. "Die Mannschaft dürfte an Selbstvertrauen gewonnen haben. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass die Punkte in Steinmühle bleiben." Das Personal will er kurzfristig benennen. Die Gäste haben sich offensichtlich längst nicht aufgegeben, zumindest was die Relegation anbelangt. "Den Sieg über Friedenfels haben sie sich redlich verdient. Endlich ist sie für ihre unermüdlichen Bemühungen belohnt worden", freut sich Trainer Jürgen Schmidkonz mit ihr. Zum Derby wird er die Mannschaft nicht umstellen.

DJK Falkenberg So. 16.00 SV Pechbrunn

Will die Heimelf weiterhin um die vorderen Ränge mitspielen, kann sie sich keinen Ausrutscher mehr erlauben. "Gegen Pechbrunn wird sich zeigen, was die Mannschaft will", sagt Trainer Harald Konrad. Personelle Probleme hat er keine. "In dieser verrückten Liga wollen wir uns positiv anpassen", erklärt SV-Trainer Mario Bächer. Nach 16 Punkten aus den letzten sechs Spielen reist sein Team mit enormem Selbstvertrauen an und rechnet sich natürlich auch in Falkenberg etwas aus. "Wir sind sicherlich nicht chancenlos." Aus beruflichen Gründen fehlt lediglich Benjamin Heinrich.
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