Fußball
Halbzeitbilanz der Kreisklasse Ost

Sport
Tirschenreuth
09.12.2015
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Verrückt präsentiert sich die Kreisklasse Ost in dieser Saison. Tabellenführer ASV Waldsassen (1./30 Punkte) und den SV Pechbrunn (10./21) trennen gerade Mal neun Zähler. Lediglich die schon weit abgeschlagenen SV Steinmühle II (12./6) und Schlusslicht SF Kondrau II (13./0) können sich langsam Gedanken über die

A-Klasse machen.

Für einen Großteil der Vereine ist nach der Winterpause noch alles möglich. Zwei, drei Siege in Folge und man ist ganz vorne dabei, setzt es Niederlagen, droht der Relegationsplatz. Einen davon belegt zurzeit der Tabellenelfte TSV Neualbenreuth, der aber auch schon 19 Punkte aufweist. Die restliche Saison verspricht also Spannung pur.

Mit zwei Punkten Vorsprung überwintert der ASV Waldsassen auf dem direkten Aufstiegsplatz. "Wir besitzen die beste Ausgangsposition", blickt ASV-Trainer Stephan Zeitler zuversichtlich in die Zukunft. Etwas verärgert ist er wegen der wichtigen Spiele gegen direkte Konkurrenten. "Bei den Niederlagen gegen Griesbach, Friedenfels und Falkenberg hat meine Mannschaft versagt. Unser Vorsprung könnte weitaus größer sein." Dennoch bleibt für Zeitler der direkte Aufstieg das Ziel.

Etwas vorsichtiger ist Kollege Harald Konrad von der DJK Falkenberg (2./28). "Wir wollen zumindest um den zweiten Tabellenplatz ein gewichtiges Wort mitreden. Zu einem möglichen Aufstieg sagen wir sicherlich nicht Nein." Mit dem bisherigen Saisonverlauf kann Konrad durchaus leben, aber einige Punkte habe die Mannschaft fahrlässig verschenkt.

Offen gibt Karl Rößler, Trainer des SV Schönhaid (6./25), zu, dass er und sein Team mit Rang zwei liebäugeln. "Wir haben den Anschluss wieder hergestellt. Die Liga ist so ausgeglichen, dass jeder jeden schlagen kann. Es kann aber auch ganz schnell in die andere Richtung gehen", warnt Rößler sein Team. Davon kann Trainer Werner Daubitzer vom TSV Bärnau (9./22) ein Lied singen. Nach vier Siegen in Folge schien sich der Aufsteiger stabilisiert zu haben und befand sich auf dem Vormarsch nach oben. Doch drei Niederlagen holten die Mannschaft unsanft auf den Boden der Tatsachen zurück. Jetzt beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch drei Punkte. "Bei uns wechselten sich Licht und Schatten ab, es fehlt die Konstanz", weiß Daubitzer um die Schwächen seiner Truppe. "Als Neuling sind wir dennoch im Soll."

Nachdem der FC Wacker Marktredwitz II seine Mannschaft zurückgezogen hat, gibt es nur noch einen direkten Absteiger. Erster Anwärter sind die bedauernswerten Sportfreunde Kondrau II. Noch ohne Punktgewinn benötigen sie schon ein großes Wunder, um die Liga zu halten. Nicht gut sieht es auch für den SV Steinmühle II aus. Für ihn kommt es vorrangig darauf an, wenigstens den Relegationsplatz zu sichern.
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