Fußball Kreisklasse Ost
Harte Prüfung für den Spitzenreiter

Vor einer Woche gewann die SG Fuchsmühl durch drei Treffer von David Janda (links) beim SV Pechbrunn (links Josef Weiß) mit 3:0. Am Sonntag empfängt die SG den TSV Neualbenreuth, der SV gastiert beim Tabellenzweiten ASV Waldsassen. Bild: Gebert
Sport
Tirschenreuth
16.04.2016
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Am 21. Spieltag der Kreisklasse Ost droht dem TSV Konnersreuth II (1./37 Punkte) der Verlust der gerade erst eroberten Spitzenposition. Beim heimstarken SV Griesbach (6./30) wird es schwer, siegreich zu bestehen.

Von einem Ausrutscher des Aufsteigers würde der ASV Waldsassen (2./36) profitieren. Vorausgesetzt, er gewinnt sein Heimspiel gegen den SV Pechbrunn (9./27). Nur ein Zähler trennt den TSV Bärnau (8./28) vom SV Schönhaid (7./29). Klar, dass sich der Aufsteiger Hoffnungen macht, an den Gästen vorbeizuziehen.

SV Griesbach So. 14.00 TSV Konnersreuth II

Beim 1:0-Sieg in Kondrau bekleckerte sich die Heimelf nicht gerade mit Ruhm. "Gegen den Tabellenführer werden wir uns gewaltig steigern müssen, sonst gibt es nichts zu erben", weiß SV-Trainer Manuel Waller. "Die Relegation schwebt weiterhin über uns. Nur ein Sieg beruhigt die Lage." Lediglich Daniel Schmidkonz fällt verletzt aus. "Es wird schwer, in Griesbach zu punkten", glaubt TSV-Spielleiter Christian Werner. "Die Hausherren spielen weit unter ihren Möglichkeiten. Aber wir können befreit aufspielen, da die Mannschaft ihr Ziel schon weit übertroffen hat."

TSV Bärnau So. 15.00 SV Schönhaid

Der glatte 3:0-Sieg in Friedenfels brachte enorm wichtige Punkte, aber es ist noch alles offen. "Die Konkurrenz schläft nicht", hat TSV-Trainer Werner Daubitzer richtig erkannt. "Wir müssen dringend nachlegen, sonst zählt der Auswärtssieg nicht viel." Bis auf Bäuml kann Daubitzer die Erfolgself vom vergangenen Wochenende auf den Platz schicken. Aufgrund der miserablen Personallage kann Gästetrainer Karl Rößler mit der Nullnummer gegen den FC Tirschenreuth II gut leben. "Der Einsatz hat gepasst." Wie ein Eichhörnchen will er Punkt für Punkt sammeln. Auch in Bärnau, wohlwissend, dass die Hausherren in der Vorrunde eine bärenstarke Partie ablieferten. "Damals hatten wir bei der 0:2-Niederlage keine Chance." Torjäger Sebastian Thoma fällt weiterhin aus, ferner sind etliche Spieler angeschlagen.

SG Fuchsmühl So. 15.00 TSV Neualbenreuth

Eine ähnliche Leistung wie zuletzt beim 3:0-Derbysieg in Pechbrunn sollte für SG-Coach Horst Höfer auch gegen Neualbenreuth reichen. "Wir wollen die gute Ausgangslage nicht leichtfertig aus der Hand geben und spielen voll auf Sieg." Dazu steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. Nach dem überraschenden Sieg gegen Falkenberg fordert TSV-Spielleiter Martin Maier sein Team auf, nachzulegen. "In unserer Situation helfen nur Punkte. Egal, wie und wo wir die holen." Allerdings gestaltet sich die Personallage weiterhin sehr schwierig. Neben einigen Verletzten fallen zusätzlich Tobias Riederer und Gregor Köstler aus.

ASV Waldsassen So. 15.00 SV Pechbrunn

Gut genutzt hat die Heimelf das spielfreie Wochenende. Einige Akteure kurierten kleinere Verletzungen aus und sind somit wieder voll belastbar. Trainer Stephan Zeitler erwartet wie zuletzt gegen Schönhaid einen defensiv eingestellten Gegner. "Wir werden wieder viel Geduld aufbringen müssen." Bis auf den verletzten Dominik Grötsch steht der komplette Kader zur Verfügung. "Die Derbyniederlage gegen Fuchsmühl war zwar enttäuschend, aber berechtigt", blickt SV-Trainer Mario Bächer zurück. Trotzdem sieht er sein Team in Waldsassen nicht chancenlos. "Dazu bedarf es allerdings ein ganz anderen Grundeinstellung." Lediglich Kevin Lang ist verletzt.

DJK Falkenberg So. 15.00 SF Kondrau II

Durch die knappe 2:3-Niederlage in Neualbenreuth hat die DJK wichtigen Boden verloren. Einen weiteren Ausrutscher sollte sie sich nicht mehr erlauben, wenn sie am zweiten Platz dranbleiben will. Dazu bedarf es jedoch einer anderen Einstellung als in Neualbenreuth. Der glatte 5:0-Vorrundenerfolg stellt mit Sicherheit keinen Freibrief aus. Gegen Griesbach hat sich laut SF-Trainer Jürgen Schmidkonz die Mannschaft gut aus der Affäre gezogen. "Falkenberg war schon immer schwer zu spielen", weiß Schmidkonz. "Wir versuchen uns weiterhin zu wehren und werden nichts verschenken." Die Anfangsformation hängt von der "Ersten" ab.

SV Steinmühle II So. 16.00 TSV Friedenfels

Von den letzten schwachen Auftritten des Gastes will sich SV-Trainer Thorsten Meier nicht täuschen lassen. "Angeschlagene Gegner sind immer gefährlich. Wir schauen weiterhin von Woche zu Woche und wollen ganz einfach jeden ärgern." Santl kehrt zurück, der Einsatz von Gleißner ist fraglich. Dramatisch spitzt sich die Lage bei den Gästen zu. Noch immer warten sie in diesem Jahr auf einen Sieg. "Die Mannschaft ist verunsichert, ihr fehlt das Selbstvertrauen", weiß Trainer Alexander Zant. "Vor dem gegnerischen Tor zeigt sich immer wieder die Angst vor dem Versagen." In der momentanen Lage gibt es auch noch personelle Sorgen. Deshalb wird Zant die Anfangself kurzfristig benennen.
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