Fußball Kreisklasse Ost MAK
Grenzlandderby in Griesbach

Sport
Tirschenreuth
23.07.2016
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Die drei Kreisliga-Absteiger SC Mähring, FSV und ATSV Tirschenreuth sowie der in den Osten gewechselte TSV Arzberg-Röthenbach lassen vermuten, dass die Kreisklasse Ost heuer sehr stark ist. Allerdings muss sich das Quartett in der neuen Umgebung erst einmal zurechtfinden. Während der FSV Tirschenreuth in der Heimpartie gegen die SF Kondrau II favorisiert ist, werden der ATSV Tirschenreuth in Neualbenreuth und der SC Mähring beim FC Tirschenreuth II auf harte Proben gestellt. Der SV Griesbach freut sich auf das Derby gegen den TSV Bärnau.

TSV Konnersreuth II So. 13.00 TSV Friedenfels

"Diesmal wird es schwieriger, weit vorne mitzuspielen", vermutet Spielleiter Florian Neumann, "denn die Liga ist viel stärker geworden." Als oberstes Ziel nennt Neumann den Klassenerhalt. Auch wenn die Startformation von der "Ersten" abhängt, steht ein schlagkräftiger Kader zur Verfügung. Auf seine Spieler muss sich der neue Gästecoach Edwin Bauer verlassen, denn er kennt die anstehenden Gegner kaum. Trotzdem ist er guter Dinge, denn die Vorbereitung verlief recht ordentlich. "Wir sind gut drauf." Zum Auftakt wäre Bauer mit einer Punkteteilung durchaus einverstanden.

TSV Neualbenreuth So. 14.00 ATSV Tirschenreuth

Besorgt blickt TSV-Spielleiter Martin Maier dem Auftakt entgegen, da die Personalsituation kritisch ist. "Mit einem Remis wäre ich hochzufrieden. Besonders die Defensive wird gefordert sein." Die Gäste sieht Maier als einen großen Aufstiegsfavoriten. Davon mag der neue ATSV-Trainer Marco Zeus aber nichts wissen. Er wird alle Hände voll zu tun haben, nach dem Abstieg eine schlagkräftige Truppe zu formen. Vom sofortigen Wiederaufstieg redet beim ATSV vorerst niemand. "Aber vorne mitspielen wollen wir schon", sagt Zeus. Verletzt fehlt Jonas König, Ondrej Luces ist noch gesperrt.

FC Tirschenreuth II So. 14.00 SC Mähring

Durch die Absteiger ist für FC-Spielleiter Thomas Schramm die Liga deutlich stärker als im Vorjahr. "Wir bereiten uns auf eine schwierige Saison vor", sagt Schramm. Dennoch fordert er zum Auftakt einen Sieg. Die Anfangsformation hängt natürlich wieder von der "Ersten" ab. Den sofortigen Wiederaufstieg peilt SC-Spielleiter Stefan Schneider nicht an, auch wenn einige vielversprechende neue Spieler in der Mannschaft stehen. "Wir bleiben auf dem Teppich und warten erst einmal ab", sagt Schneider. Bis auf Urlauber Dominik Beer steht der komplette Kader zur Verfügung.

FSV Tirschenreuth So. 15.00 SF Kondrau II

Nach dem einjährigen Gastspiel in der Kreisliga versucht sich die Heimelf neu zu orientieren. Geduld ist bei Trainer Jürgen Ströll und seiner Mannschaft angesagt. Erst nach einigen Wochen wird man wissen, wohin der Weg führt. Gegen die im letzten Jahr knapp dem Abstieg entronnenen Sportfreunde ist aber ein Sieg Pflicht. Eigentlich will SF-Trainer Jürgen Schmidkonz eine weitere Zittersaison vermeiden. "Aber das wird erneut schwer, denn die Liga ist noch stärker als letztes Jahr. Wir reisen als Außenseiter an, werden aber alles probieren", verspricht Schmidkonz.

SV Schönhaid So. 15.00 Arzberg/Röthenbach

Fünf Leistungsträger stehen SV-Trainer Karl Rößler aus verschiedenen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Erst nach einigen Wochen dürfte sich zeigen, wie es mit der neuformierten Truppe weitergeht. Deshalb will sich Rößler noch nicht auf ein Saisonziel festlegen. Die Gäste sind für ihn ein völlig unbeschriebenes Blatt, trotzdem ist er optimistisch, dass die Zähler in Schönhaid bleiben. Immerhin fehlt nur Urlauber Michael Meißner. Mit dem Wechsel in die Ost-Liga betreten die Gäste absolutes Neuland. So schnell wie möglich möchte sich TSV-Trainer Eduard Silva Gomez an die neue Umgebung gewöhnen. Vorne mitspielen lautet das Saisonziel. Dazu möchte der Trainer mit einem Auftaktsieg den Grundstein legen. Ihm steht der komplette Kader zur Verfügung.

SV Griesbach So. 17.00 TSV Bärnau

In beiden Lagern ist die Vorfreude auf das Derby riesig. Nach der guten Vorbereitung ist SV-Trainer Manuel Waller zuversichtlich, warnt aber vor dem Gegner. "Bärnau hat sich neu aufgestellt und ist deshalb schwer ausrechenbar." Zum Auftakt beklagt Waller einige angeschlagene Spieler, er hofft aber, dass diese auf die Zähne beißen. "So schnell wie möglich mit dem Abstieg nichts zu tun haben", lautet die Vorgabe von TSV-Coach Werner Daubitzer. Im Derby wäre er schon mit einem Punkt einverstanden, fehlen doch einige Urlauber und angeschlagene Spieler.
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